Die Abenteurer - Band 32
Der Höllenschlund
von Hubert H. Simon (Hubert Haensel)
Trotz der missglückten ersten Mission zu den Azoren
(siehe Band 19) wird das U-Boot „Octopus“ auf eine zweite Expedition zu den Azorischen Inseln geschickt, um die Hinterlassenschaften der Atlanter auf dem
Meeresboden genauer zu erkunden.
Als Sutherland, der von dieser zweiten Expedition nichts weiß, davon erfährt, schickt er Tom und Gudrun zu den Azoren. um festzustellen, was dort vor sich geht.
Währenddessen betreten Commander Weyers und seine Leute Atlantis, treffen dabei aber auf Widerstand. Zyklopenartige Wesen, Resultate atlantischer Genversuche, die den Untergang vor 5.000 Jahren überlebt haben, stellen sich ihnen in den Weg.
Tom und Gudrun gelingt es durch ein oberirdisches Höhlensystem, das bis hinunter nach Atlantis reicht, ebenfalls das versunkene Reich zu betreten.
Die Zyklopen, denen die beiden Abenteurer begegnen, behandeln die Anthropologin mit Respekt, denn sie halten sie für die Göttin Khom.
Als Gudrun den Kopf einer Statue der Göttin Khom berührt, wird eines der Augen aktiviert und sie erhält folgende Informationen:
„Ich bin eines der Augen der Göttin Khom. Huanna hat mich erschaffen. Meine Aufgabe ist es, Wissen zu sammeln und aufzubewahren. In dir, Gudrun, ist das Erbe lebendig. Du suchst nach Atlantis, und du bist auf dem richtigen Pfad. Ich spüre, daß deine geistigen Kräfte stärker sind als bei anderen Menschen, auch wenn du selbst sie noch nicht erkannt hast.
Ich pflanze dieses Wissen um Atlantis in dich, auf daß es erwache, wenn du meinem Ebenbild gegenüberstehst.
Nur wenige vom stolzen Volk der Atlanter haben den Untergang überlebt, und ihre Macht wird nie mehr die alte sein. Sie sind über die ganze Erde verstreut, wohin der Wind und das Meer sie getragen hat. Ihre Maschinen sind vernichtet, und die Insel der Götter liegt unerreichbar fern auf dem Grund des Meeres.
Huanna vermutet, daß der Kern von Atlantis weiterhin von dem Schild bewahrt wird, der einst zum Schutz gegen das Transportsystem des Feindes errichtet wurde — und doch nicht half, daß die Natur selbst sich gegen die Götter auflehnte. So ist es vielleicht späteren Generationen vergönnt, das Erbe anzutreten.
Doch sei gewarnt, denn es mag sein, daß die Mutationen, die Atlantis als Streiter gegen den Feind erschuf, als einzige die Katastrophe überlebt haben und nun über die tote Stadt herrschen. Ihr Verstand ist gering, denn sie wurden für den Kampf und für das Überleben geboren, und niemand kann erahnen, was die Zeit aus ihnen macht.
Du bist nun in Atlantis, Gudrun. Handle weise und bedacht, denn die Macht, die du hier finden wirst, kann in den fälschen Händen Zerstörung und unendliches Leid bringen ...“
Doch alles wird zunichte gemacht, als es zu einer weiteren Konfrontation zwischen den Männern von Commander Weyers und den Zyklopen kommt. Denn bei dem Kampf werden die Maschinen beschädigt, die bislang für den Schutz von Atlantis gesorgt haben.
Durch deren Beschädigung dringt nun Wasser und Magma
ein. Ein Teil der Anlage schottet sich daraufhin automatisch ab. Nur Tom,
Gudrun und Commander Weyer gelingt es, sich zu retten…
Besonderheiten:
Mythen, Fakten und Legenden,
Teil 32: Der geheimnisvolle Mr. Kyot
Es wäre auch ein Wunder gewesen hätte das Militär bzw. das Verteidigungsministerium so schnell aufgegeben. So starten sie einen erneuten Versuch nach Atlantis vorzudringen. Doch wie üblich macht das Militär mal wieder mehr falsch als richtig.
Durch die Zerstörung der Maschinen und das Eindringen des Wassers sowie des Magmas kann mal wohl die Erforschung von Atlantis für immer vergessen. Schade drum! Es sei dann, man findet ‚zufällig‘ noch irgendwo einen Zugang dorthin.
Aber vielleicht ist dies ja auch ein Neuanfang. Und es gelingt weitere Hinterlassenschaften der Atlanter oder ‚Überlebende‘ zu finden.
Und vielleicht haben weitere mutierte Wesen der Atlanter irgendwo auf der Welt überlebt. Denn Mischwesen tauchen zum Beispiel nicht nur in den griechischen Sagen auf, sondern sind auch auf ‚Hinterlassenschaften‘ der Sumerer abgebildet.
© by Ingo
Löchel
In allgemein gehaltener Form habe ich die Serie DIE ABENTEURER hier im März 2026 vorgestellt. Es freut mich besonders, dass Ingo Löchel sich jetzt dazu bereit erklärt hat, uns Einzelhefte in seinen Beiträgen näher zu bringen. -KJR-
| © by Ingo Löchel |
