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| ÜBERSETZER auf Abwegen: Romanheft von ALFRED DUNKEL |
- BAUDISCH - Paul Baudisch (1899-1977) war ein österreichischer Drehbuchautor, Schriftsteller und Übersetzer. Nach dem Anschluß Össterreich emigrierte er 1938 nach Schweden und arbeite dort in der schwedischen Filmindustrie. Er übersetze zahlreiche Bücher von Zane Grey und auch Hemingways For Whom the Bell Tolls (Wem die Stunde schlägt) ins Deutsche. (Quelle (übersetzt und modifiziert: https://en.wikipedia.org/wiki/Paul_Baudisch)
- BRUMM - Walter Brumm (* 1930) "Walter Brumm übersetzte von 1963 bis 2004 über 300 Titel der Unterhaltungsliteratur aus dem Englischen ins Deutsche, anfangs aus dem Bereich des Wildwestromans, später dann hauptsächlich der Genres Science Fiction und Fantasy.
Auszeichnung : Kurd Laßwitz Preis 1989 – bester Übersetzer zur Science Fiction ins Deutsche 1988 (Quelle: https://germansfwiki.org/index.php/Walter_Brumm ) - DÖHRING - Karl Döhring (* 14. August 1879 in Köln; † 1. Juni 1941 in Darmstadt; vollständiger Name: Karl Siegfried Döhring) war ein deutscher Ingenieur, Architekt, Kunsthistoriker, Archäologe, Schriftsteller und Übersetzer, der 1906–1917 in Siam, heute Thailand, arbeitete, sich jedoch ab Mitte der 1920er Jahre vor allem aufs Romaneschreiben verlegte sowie zahlreiche englische Romane ins Deutsche übersetzte. Dabei benutzte er die Pseudonyme Ravi Ravendro (als Autor und Übersetzer), Hans Herdegen (als Autor und Übersetzer) und Dr. Hans Barbeck (als Übersetzer). (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Siegfried_D%C3%B6hring). - Als Ravi Ravendro übersetzte er u.a. Romane von George O. Baxter [d. i. Frederick Schiller Faust (Max Brand)]
- DUNKEL - Alfred Dunkel (Lebensdaten nicht bekannt), nutzte auch den Namen Alf Keldun und übersetzte für Heyne und andere Verlage (z.b. Krimis und Frauenromane, vor allem aber Western). In den 1970er Jahren war er ein "älterer Herr". Es gibt aus den 1950er Jahren mindestens 2 Romanhefte von Alfred Dunkel: Amor Roman 37: Heimat des Herzens (Liebes-Roman) und Silber Roman 12 : Das zweite Gesicht (Krimi).
Es gab einen gleichnamigen Künstler (1901-1988), im wikipedia-Artikel zu dem Künstler gibt es allerdings keinen Hinweis auf eine Tätigkeit als Übersetzer oder Autor. - ECKSTEIN - Es könnte sich um Franz Erwin Edgar Eckstein (1878-1945) handeln. "Er war ein im Stummfilm produktiver, deutscher Filmregisseur. Eckstein, Sohn des Schriftstellers Ernst Eckstein, hatte ein Hochschulstudium absolviert und auch promoviert. Anfang des 20. Jahrhunderts war er als Schriftsteller und Redakteur tätig. Später drehte er bis 1927 zahlreiche Stummfilme." (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Franz_Eckstein ). - Nach 1927 zog er sich wohl aus dem Filmgeschäft zurück. Da in den folgenden Jahren zahlreiche von Franz Eckstein (auch Dr. Franz Eckstein) übersetzte Western vorwiegend bei Knaur erschienen, könnten - so meine Hypothese - Filmregisseur und Übersetzer miteinander identisch sein.
- GAMBER - Hans Gamber(* 4. August 1 944 in Landstuhl) ist ein deutscher Journalist, Schriftsteller und Verleger. Der gelernte Journalist arbeitete von 1969 an als Lektor beim Heyne Verlag in der Sparte Kriminalromane, gab nebenbei die von ihm konzipierte Zeitschrift „Shock. Magazin für exklusive Alpträume“ heraus und wechselte 1979 zum Moewig Verlag, wo er humoristische Literatur veröffentlichte. In den 1980er Jahren schrieb Gamber Kriminalromane und Thriller unter dem Sammelpseudonym Christopher Barr. Darüber hinaus schrieb er für die Comedyserie Sketchup und betreute verschiedene Literaturkolumnen in den Zeitschriften pardon und Playboy. Eine Zeitlang war er auch Humor-Ressortleiter bei der Bunten. (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Gamber. Die vom ihm herausgegebenen Zeitschriften-Parodien waren höchst amüsant.
- GRONWALD - Werner Gronwald: BENUTZT PSEUDONYM: Ken Barren, Ben Warren, Weston Gresmond (für Western der Reihe "Ronco")
BIOGRAPHIE: * 24.12.1917 in Königsberg + 1993
Werner Gronwald war lange Zeit der Lektor der Krimi-Reihe im Heyne-Verlag und danach noch Herausgeber und Übersetzer der deutschen Ausgabe von "Ellery Queens Mystery Magazine" ebendort. Gronwald übersetzte zahlreiche Kriminalromane, darunter Titel von Mickey Spillane, John D. MacDonald und Evan Hunter, aber auch Western und Unterhaltungsromane.
Als Autor veröffentlichte Gronwald in den 50er Jahren einige Titel im AWA-Verlag, für den er auch SF-Romane und Western aus dem Amerikanischen übersetzte (und möglicherweise auch eigene Titel unter amerikanisch klingenden Namen veröfentlichte und selbst als "Übersetzer" auftrat). Später schrieb Gronwald mit "Die Nacht hat viele Stunden" (1960) und "Ein letztes Lächeln vor dem Tode" (1963) selbst Kriminalromane und Thriller, die klassische Krimielemente mit den ihrer Zeit gemäßen action-Elementen verbinden.
Jörg Weigand führt in seinem LEXIKON "Pseudonyme" den Namen "Ben Warren" als Decknamen von Werner Gronwald an. Unter diesem Namen erschienen einige Western-Romanhefte." (Quelle: http://www.krimilexikon.de/gronwald.htm - KÜHN - Otto Kühn [auch: Kuehn]. Es handelt sich wohl um ein [Übersetzer-]Pseudonym, welches von Walter Spiegl bzw. Rainer Eisfeld verwendet wurde.
Walter Spiegl (*1934(?)), war zudem auch als Redakteur, Herausgeber und Autor tätig, lt. Jörg Weigand verwandte er auch die Pseudonyme Bert Horsley und Bert Koeppen. (Quelle: http://www.schwarzefledermaus.de/D_autoren_spiegl.html)
Rainer Eisfeld (*1941) war hauptberuflich Politikwissenschaflter, hat aber einige Sf-Romane und Western geschrieben bzw. übersetzt und ist in jüngerer Zeit mit einer Studie zum Western hervorgetreten. (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Rainer_Eisfeld)
- MAETER - Hans Maeter (* 22. Dezember 1923 in Stettin; † 12. August 2012 in Thailand) war ein deutscher Schriftsteller und Übersetzer.
Maeter veröffentlichte in den 1950er und 1960er Jahren einige Romane, daneben verfasste er Drehbücher für Fernsehserien wie Das Kriminalmuseum. Unter dem Pseudonym William Garnett schrieb er später vier Romane für die Heftromanserie Seewölfe, Korsaren der Weltmeere.
Ab Ende der 1960er wechselte er zum Übersetzen von erzählenden Werken aus dem Englischen und dem Thailändischen. Maeter gehörte mit ca. 180 übersetzten Titeln aus den Genres Science-Fiction, Fantasy, Western und Kriminalroman zu den produktivsten Übersetzern dieser Zeit. Seit den 1990ern lebte Hans Maeter in Thailand, wo er 2012 verstarb. (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Maeter )
Besonders hinzuweisen ist auf seine Übersetzungen zahlreicher Abenteuerromane von H. Rider Haggard bei Heyne.
- MEISNITZER - Fritz Meisnitzer, Pseudonym Benno Bentzen (* 21. September 1930) ist ein deutscher Schriftsteller und Fotograf. -
Fritz Meisnitzer veröffentlichte in den Fünfzigerjahren einige Jugendbücher. In den Sechzigerjahren übersetzte er eine Reihe von Unterhaltungsromanen – meist aus dem Genre des Wildwestromans – aus dem Englischen ins Deutsche. Seit Mitte der Sechzigerjahre wirkte er als Verfasser und Herausgeber von Fachbüchern zur Fotografie. Daneben war er Chefredakteur der Zeitschrift Fotomagazin. (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Fritz_Meisnitzer )
- MOEGLICH - Fritz Moeglich [auch: Möglich] (*1907), deutscher Schriftsteller und Übersetzer (u. a. die TARZAN-Romane bei Heyne). (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Fritz_Moeglich)
- NICHAU - Hans-Ulrich Nichau (1925-1971). "Hans-Ulrich Nichau (* 18. Februar 1925 in Hohenfürst, Ostpreußen; † 29. August 1971 in Blaibach, Oberpfalz) war ein Übersetzer, Schriftsteller und Autor von Hör- und Fernsehspielen." (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Hans-Ulrich_Nichau)
- RÖDER - - Rudolf Röder, hier fehlen mal wieder die Informationen. Es gab einen Dr. Rudolf Röder (*1914), der Direktor der Stadtbücherei Solingen und Mitarbeiter der Zeitschrift BuB war, tätig im BuB-Besprechungsdienst (Alpinistik, Abenteuer-, Kriminal- und Wildwestromane). - Er könnte evtl. mit dem Übersetzer und Herausgeber identisch sein.
- SCHLÜCK - Thomas Schlück (* 24. November 1943) ist ein deutscher Übersetzer, Herausgeber und Literaturagent. -
Schlück begann als Übersetzer und gründete 1973 seine Literaturagentur. Er war zu Anfang vorwiegend auf dem Gebiet der Fantasy- und Science-Fiction- und Kriminalliteratur tätig, betreut aber heute Autoren aus allen Gebieten der Literatur, sowie auch Illustratoren. 1997 wurde seine Agentur für Literatur und Illustration in eine GmbH umgewandelt, in der auch seine Frau Eva Schlück und sein Sohn Bastian Schlück tätig sind.
Übersetzt hat Schlück Werke von Ray Bradbury, Henry Slesar, P. D. James, Keith Roberts, Isaac Asimov, Fritz Leiber, James White, Edgar Rice Burroughs, Jack Williamson, Poul Anderson, Harry Harrison, Jack Vance, Lyon Sprague de Camp, Frank Herbert, Roger Zelazny, Lin Carter, Christopher Priest, Tanith Lee, Michael Moorcock, Arthur C. Clarke, Denis Ronald Sherman, Kenneth Bulmer, Olaf Stapledon und weiteren. Auch gab er gegen Ende der 1960er Jahre, zusammen mit Walter Ernsting, beim Heyne Verlag in der Science-Fiction-Reihe eine Subreihe mit Kurzgeschichtensammlungen (Galaxy, Bd. 10–14) heraus. (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Schl%C3%BCck) - WERNER- "Dr. Hansheinz Werner, geb. 1913 in München, studierte Germanistik und beschäftigte sich daneben mit geschichtlichen Themen. Nach Kriegsteilnahme 1941/45 war er als freier Schriftsteller und Fachübersetzer tätig. Bekannt wurde er als mehrfacher 'Champion' im ZDF-Quiz 'Der große Preis' über 'Die Zeit der Staufer'. Dr. Werner starb Anfang Dezember 1978." (Quelle: DAMALS, Heft 3/März 1979, S. 283)
Hansheinz Werner ist insbesondere als Western-Übersetzer für AWA, Heyne und andere Verlage bekannt, arbeitete als Hans H. Werner bei Heyne als Redakteur und Übersetzer für uniformgeschichtliche Themen der Reihe "Heyne Broschur" und veröffentlichte wahrscheinlich unter dem Pseudonym Benedict Berenberg fünf Ivanhoe-Erzählungen.
