Im deutschen Sprachraum weitgehend unbekannt - so erschien zu seinen Lebzeiten nichts in deutscher Übertragung und in erster in jüngster Zeit gab es einige EBooks - war H. Bedford-Jones (eigentlich: Henry James O'Brien Bedford-Jones (April 29.4.1887 – 6.5.1949) ein höchst produktiver Autor von zumeist abenteuerlichen Geschichten zahlreicher Genres (Geschichte, Abenteuer, Fantasy, Science Fiction, Krimi, Western), die vorwiegend in den populären Pulp Magazines veröffentlichten. Hier gabs rund 200 Romane, 400 'Novelettes' und 800 Short Stories von ihm, veröffentlicht auch unter etlichen Pseudonymen. Seit den 1910er Jahren war er gut im Geschäft.
Henry Bedford-Jones was one of the better magazine writers of his period. Possibly he was the greatest of that numerous company who, year after year for two generations, filled the pulp magazines with some of the best fiction of its kind in the world. (Vincent Starrett)
Es war ein schnelles Geschäft - schnell geschriebene Texte, die zumeist nach der Wortanzahl bezahlt wurden - schnell veröffentlicht - schnell gelesen ... und leider nur zu oft auch schnell wieder vergessen.
Daher ist es eigentlich zu begrüßen, dass heutzutage 'Nachdrucker' - vielfach in Form der EBooks - so manches von H. Bedford-Jones wieder in den Blickwinkel einer lesenden Öffentlichkeit gerückt haben, wobei ich anmerken muss, dass - abgesehen von sorgfältig lektorierten und gestalteten Neudrucken, die es erfreulicherweise auch gibt - nur zu viel billig produziert wird, mit schlechten KI-generierten Titelbildern versehen und leider auch nur schlampig und fehlerhaft (wohl maschinell von KI) übersetzt.
Wenn so etwas dann nur als EBook vorliegt, dann tun die Produzenten dem Autor und seinem Werk wahrlich keinen Gefallen, zumal das Format EBook aufgrund der damit verbundenen Vermarktungspraktiken (EBooks werden verkauft und abgespeichert, dürfen aber vom Käufer nicht weiterverkauft werden. Das ist bewusste Irreführung des Kunden, denn er hat somit nur etwas geliehen, was sich nicht wirklich in seinem Besitz befindet.) grundsätzlich abzulehnen ist.









