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Sonntag, 15. Februar 2026

Westernautor: Florian Beck (1941-2026)

Westernautor: Florian Beck (1941-2026)

Florian Beck wurde am 26. Juni 1941 geboren. Nach der Schule und der mittleren Reife wurde er kaufmännischer Angestellter.

Schon als Kind schrieb er Indianergeschichten. Später folgten Kurzgeschichten für die Lokalzeitung.

1964 gab Beck unter dem Pseudonym JOHNNY PEGG mit dem Roman „COWBOYTREUE“ (erschienen als „RODEO WESTERN 84“ im Zauberkreis Verlag) sein Debüt als Westernautor.

Nach seinem Roman-Debüt folgten weitere Heftroman-Veröffentlichungen in Reihen wie „PABEL WILDWEST“ als JOHNNY PEGG, „SILBER WESTERN“ als RIV COLORADO, WARD BROS und JOHNNY PEGG, „WESTERN-HIT“ als JOHNNY PEGG, „BASTEI WILDWEST ROMAN“ als JOHNNY PEGG, PABEL WESTERN SONDERBAND als JOHN F. BECK und „KELTER WESTERN“ unter JOHN F. BECK sowie Leihbücher im Rekord Verlag und unter dem Verlagspseudonym LEX PORTER im Bewin Verlag.

Im Jahr 1972 erschien mit „WENN LASSITER DIE ZÄHNE ZEIGT“ sein erster Roman für die Serie „LASSITER“.

1974 schuf Beck mit JIM SHANNON einen wiederkehrenden Charakter, dessen 42 Romane unter dem Pseudonym F. BECK von 1974 bis 1978 in der Western-Reihe „SILBER WESTERN“ (Zauberkreis Verlag) veröffentlicht wurden.

Im Jahr 1979 erschien mit „FLUSS DER TOTEN SEELEN“ sein erster NEVADA-Roman unter dem Pseudonym JOHN F. BECK. Für diese Western-Serie schrieb er insgesamt neun Romane.

Das Plus der Nevada-Serie für mich waren die Erzählweise in Ich-Form, vor allem aber auch das vorherrschende Thema Naturgewalten z. B. Präriebrand, Sandsturm usw. Zum Plus gehörte auch der zuständige Redakteur Herr Werner Dietsch, ebenfalls bekannt für seine Westernromane.“ (1)

Von 1980 bis 1982 folgte die Western-Serie „SOCORRO“, ebenfalls unter dem Pseudonym JOHN F. BECK, für den Zauberkreis Verlag für die Beck dreißig Romane schrieb.

Seine Entstehung war ein gemeinsames Projekt von Herrn Kraft und mir. Der Handlungsrahmen in einer für den Western noch nicht ausgeloteten Zeit beflügelte mich besonders.“ (2)

Nach der Einstellung der Serie „SOCORRO“ schrieb Florian Beck weiterhin Romane für Reihe „SILBER WESTERN“.

1990 wurde mit “RUENA” Becks letzter Western-Heftroman als “Silber Western Band 1898“ veröffentlicht.

Im Jahr 2017 erschien mit "MAN NANNTE IHN WINDREITER“ sein letzter Roman im Verlag Edition Bärenklau.

Der Western-Autor Florian Beck verstarb am 15. Januar 2026; nach eigenen Angaben hat er über 400 Romane geschrieben.

© by Ingo Löchel

(1) Florian Beck
(2) Florian Beck 


Ein Porträtfoto von Florian Beck sowie weitere Informationen zur Bibliografie sind bei PULVERRAUCH zu finden: https://www.pulverrauch.de/autoren-florian-beck/ -KJR-


Traueranzeige der Familie - KJR - (Quelle)






© by Ingo Löchel

Samstag, 14. Februar 2026

Galep = Aurelio Galleppini (Roth)

Galep = Aurelio Galleppini


Aurelio Galleppini alias Galep (* 28. August 1917 in Casale di Pari, Provinz Grosseto, Italien; † 10. März 1994 in Chiavari, Provinz Genua, Italien war ein italienischer Comiczeichner. Besondere Bekanntheit erlangte er durch den Comic Tex Willer. 
Der Autodidakt Galleppini veröffentlichte seine ersten Comics in der Mitte der 1930er Jahre.Für das Verlagshaus Mondadori entstanden in Zusammenarbeit mit Federico Pedrocchi die Comics Pino il Mozzo und Le Perle del Mar d'Oman. Ab dem Jahr 1940 lebte und arbeitete Galleppini in Florenz, wo er für verschiedene Zeitschriften arbeitete. Nachdem er zwischenzeitlich eingezogen wurde, kehrte Galleppini 1947 in das Zivilleben zurück und ließ sich in Mailand nieder. Zusammen mit dem Comicautor Giovanni Luigi Bonelli schuf er die Comicserie Tex Willer, die ab 1948 erschien. Darüber hinaus zeichnete Galleppini 1954 eine Comicadaption von Gullivers Reisen und 1977 L'Uomo del Texas in der Reihe Un uomo un'avventura.
TEX - Striscia

Natürlich ist dieser Eintrag aus der deutschen wikipedia ein wenig zu knapp, Galeps Werk war breiter und vor allem war er derjenige, der entscheidend mit seinen Zeichnungen dazu beitrug, dass TEX zum bekanntesten Westernhelden Italiens und zu einer der wichtigsten Westernfiguren im Comic weltweit wurde. 

Jedem der mehr über Aurelio Galleppini und seine Arbeit (nicht nur für TEX) erfahren möchte, kann das 1998 veröffentlichte Buch TEX. I cinquant'anni di Tex. Omaggio ad Aurelio Galeppini. L'evoluzione di un mito von Roberto Festi (Trento 1998, 168 pp,  durchgängig illustriert)  empfohlen werden.




© by Karl Jürgen Roth

Freitag, 13. Februar 2026

Der Western im Film: Die 1960er Jahre Zwei glorreiche Halunken (Löchel)

Der Western im Film: Die 1960er Jahre
Zwei glorreiche Halunken
 
(1966)


1862. Im amerikanischen Südwesten während des Bürgerkriegs, bekommt der Killer Sentenza (Lee Van Cleef) den Auftrag, einen Soldaten namens Jackson (Antonio Casale) zu finden, der sich mittlerweile Bill Carson nennt.

Sentenza erfährt zudem, dass Jackson eine Regimentskasse der Südstaatenarmee mit Gold im Wert von 200.000 Dollar gestohlen hat und deshalb auf der Flucht ist.

Sein Informant bietet ihm 1.000 Dollar dafür, dass er seinen Auftraggeber tötet und nicht ihn. Kaltblütig erschießt Sentenza dennoch den Informanten und nimmt die 1000 Dollar an sich.

Kurz danach kassiert er von seinem Auftraggeber seinen Lohn und erschießt auch diesen mit der Begründung, dass er dafür von dem Informanten bezahlt worden sei.

Danach macht sich Sentenza selbst auf die Suche nach Bill Carson, der, wie er bald erfahren muss, wieder in der Armee der Konföderierten dient.

Unterdessen befreit ein Revolvermann (Clint Eastwood) den steckbrieflich gesuchten Verbrecher Tuco aus den Händen dreier Kopfgeldjäger, übergibt ihn danach dem Sheriff und kassiert dafür die Belohnung.

Jedoch zerschießt er bei Tucos Hinrichtung dessen Strick, so dass der Verbrecher entkommen kann.

Diesen Coup wiederholen die beiden Männer mehrfach und teilen sich danach die erhaltenen Belohnungen. Als Tuco jedoch einen höheren Anteil fordert, wird er vom Revolvermann zu Fuß in der Wüste zurückgelassen.

Tuco überlebt jedoch und tut sich danach mit einigen früheren Kumpanen zusammen, um sich an dem Revolvermann zu rächen. Mit ihnen zusammen überrumpelt er den Revolvermann in einem Hotelzimmer und versucht ihn zu hängen.

Doch bevor dies geschehen kann, schlägt eine Granate in das Hotel ein, so dass der Revolverheld fliehen kann. Doch der rachsüchtige Tuco gibt nicht so schnell auf...



Mitte Mai 1966 begannen die Dreharbeiten zum Italo-Western „ZWEI GLORREICHE HALUNKEN“ unter der Regie von SERGIO LEONE im Studio Cinecittà in Rom, einschließlich der Eröffnungsszene zwischen Clint Eastwood und Eli Wallach.

Danach wurde die Produktion in die spanische Hochebene bei Burgos im Norden (die den Südwesten der Vereinigten Staaten darstellt) sowie nach Almería im Süden Spaniens verlegt.

Im Gegensatz zu den beiden Vorgängerfilmen. „FÜR EINE HANDVOLL DOLLAR“ (1964) und „FÜR EIN PAAR DOLLAR MEHR“ (1965) wurden für den Westernfilm „ZWEI GLORREICHE HALUNKEN“ aufwändigere Kulissen benötigt, darunter eine Stadt unter Kanonenbeschuss, ein ausgedehntes Gefangenenlager und ein Schlachtfeld aus dem Amerikanischen Bürgerkrieg.

Die Szene, in der die Brücke gesprengt wurde, musste zweimal gedreht werden, weil alle drei Kameras bei der ersten Aufnahme durch die Explosion zerstört wurden.

So musste die Brücke von Pionieren der spanischen Armee erneut gebaut und für eine erneute Sprengung vor der Kamera vorbereitet werden.

Weil es sich aber bei der Brücke nicht um eine Requisite, sondern um eine schwere und robuste Konstruktion handelte, war starker Sprengstoff erforderlich, um sie zu zerstören.

Da eine internationale Besetzung für den Film eingesetzt wurde, traten die Schauspieler in ihren Muttersprachen auf. CLINT EASTWOOD, LEE VAN CLEEF und ELI WALLACH sprachen Englisch und wurden für die Erstaufführung in Rom ins Italienische synchronisiert.

Für die amerikanische Version wurden die Stimmen der Hauptdarsteller verwendet, aber die Sprache der Nebendarsteller ins Englische synchronisiert.

Die Dreharbeiten zum Italo-Western „ZWEI GLORREICHE HALUNKEN“ wurden im Juli 1966 beendet.

© by Ingo Löchel



Zwei glorreiche Halunken

(Originaltitel: Il buono, il brutto, il cattivo)

Italien/Spanien/Deutschland 1966


Stab

Regie: Sergio Leone

Drehbuch: Agenore Incrocci, Furio Scarpelli, Luciano Vincenzoni und Sergio Leone

Kamera: Tonino Delli Colli

Schnitt: Eugenio Alabiso, Nino Baragli und Joe D’Augustine

Musik: Ennio Morricone


Darsteller

Clint Eastwood als der Blonde/der Gute

Lee Van Cleef als Sentenza/der Böse

Eli Wallach als Tuco, „der Hässliche“

Aldo Giuffrè als betrunkener Captain

Mario Brega als Corporal Wallace

Antonio Casas als Stevens

Chelo Alonso als Mrs. Stevens

Antoñito Ruiz als Stevens jüngster Sohn

Livio Lorenzon als Baker

Luigi Pistilli als Pater Pablo Ramirez

Rada Rassimov als María

Lorenzo Robledo als Clem

Al Mulock als Elam

John Bartha als Sheriff

Antonio Molino Rojo als Captain Harper

Enzo Petito als Waffenhändler

Víctor Israel als Corporal beim Lager der Konföderierten

Antonio Casale als Jackson/Bill Carson

José Terròn als Shorty


FSK: Ab 16 Jahren


Laufzeit

Italienische Kinofassung: 175 Minuten

US-Kinofassung: 162 Minuten

Extended Version: 178 Minuten


Deutscher Kinostart: Am 15. Dezember 1967












© by Ingo Löchel




Donnerstag, 12. Februar 2026

FilmKonserven [2]

FilmKonserven [2]

 Insbesondere bei 'billigen' Samplern mit mehreren DVDs findet sich die überaus ärgerliche Angewohnheit, dass man weitgehend darauf verzichtet, auf der DVD-Hülle oder im Begleitmaterial genauere Hinweise zu den präsentierten audiovisuellen Medien zu machen. So fehlen nur zu oft Angaben zu den Originaltiteln, ganz zu schweigen von weiteren Credits. Den Filmliebhabern tut man damit nun wirklich keinen Gefallen. Auch die Bild- und Tonqualität solcher Sampler lässt oftmals zu wünschen übrig.

Positiv anzumerken ist allerdings, dass in dieser Form vielfach Filme angeboten werden, die ansonsten nirgendwo erhältlich sind und zumindest teilweise schöne Beispiele dafür sein können, was der Westernfilm einmal war. Zudem sind die Verkaufspreise attraktiv.

Der aus dem Blog Western Movies übernommene Eintrag zu Filmen mit John Wayne steht exemplarisch für solche Veröffentlichungen. Welche Originalfilme hier vorgelegt werden bleibt leider unklar, es dürfte sich aber vorwiegend um John Waynes B-Filmchen aus den 1930er Jahren handeln. Die "großen" John Wayne-Filme fehlen komplett. Die 'TV-Serie' gibt es nicht, hier geht's um ein Serial usw.


DVD 1:
Texas Terror.
Gunfighter.
Paradise Ranch,
Showdown am Adler Pass,
Der einsame Reiter,
Highnoon in Hell Town,

DVD 2:
Rodeo, 
Der schwarze Reiter,
Reiter der Gerechtigkeit,
Das Gesetz des Stärkeren,
Im Schatten des Adlers,

DVD 3:
Sie töten für Gold,
Desperado Man,
Stürme im Wilden Westen,
US-Marshal John

DVD 4: 
Flussabwärts,
Das Gold von Texas,
Unter dem Himmel von Arizona,
Im Tal des Regenbogens,
Desert Trail,

DVD 5: 
Hurricane Express (TV-Serie),

DVD 6:
Mein Pferd Duke,
Das Phantom und die Goldmine,
Tötet den Viehdieb,
Indianer auf falscher Spur,

DVD 7:
Auf den Spuren der Vergangenheit,
Im Bann der Liebe,
Selbstjustiz,

DVD 8:
Outlaw John - US Captain John,
Ein Zirkus im Wilden Westen,
Kampf für Gerechtigkeit,
John Wayne Great Western Edition.
30 Spielfilme und eine TV-Serie

deutsch - 8 DVDs

Original Title: [verschiedene]
Director: [verschiedene]
Actors: John Wayne
FSK: 12
Duration: ca. - min.



© by Karl Jürgen Roth

Mittwoch, 11. Februar 2026

°FilmKonserven (Roth)

FilmKonserven

 
Es gab durchaus einige S8-Fassungen von Western fürs heimische Pantoffelkino, aber Filmliebhaber konnten erst  mit dem Aufkommen von Videokassetten ihre bevorzugten Western auf den Fernsehgeräten zu Hause betrachten. Hier gab es eine große Auswahl überwiegend im VHS-Format. Mit dem Aufkommen modernerer Speichermedien verlagerte sich das Geschäft und die private Nutzung dann zu DVDs oder BluRays. In jüngster Zeit kamen die vielfältigen Angebote verschiedener Streaming-Plattformen hinzu.

Zwar wurden nicht immer die besten Filmfassungen auf VHS-Kassetten gepresst oder auf Datenträger gebrannt. Manches war eher von schlechter inhaltlicher und/oder technischer Qualität, allerdings bemühte sich so manche Firma bzw. so mancher Herausgeber um überzeugende Produkte, die dann mit Zusatzmaterialien unterschiedlichster Art (Interviews mit Darstellern oder Regisseuren, Director's Cuts, zusätzliche Fassungen in Originalsprache o.ä. und teils ausführlichem schriftlichem Begleitmaterial) versehen wurden.

Im Blog Western Movies (https://westernmovies-vhs.blogspot.com) finden sich derzeit rund 250 Einzelvorstellungen solcher FilmKonserven.


© by Karl Jürgen Roth

Dienstag, 10. Februar 2026

LOBO14: Engel der Verdammten (Löchel)

LOBO 14 

Engel der Verdammten
von Lee Roy Jordan (Werner J. Egli)





Lobo Gates trifft Jeffrey Milford, der gerade in der Nähe eines Baches an seinem Lagerfeuer sitzt und ihn zunächst nicht bemerkt hat.

Nachdem Jeffrey und Lobo zusammen gegessen haben, machen sich die beiden nach Rebel Creek auf. Doch sie kommen nicht weit. Denn plötzlich tauchen acht Männer unter Führung von Ross Corbett auf, die nach Milford suchen. Als Jeffrey sie sieht, wendet er sein Pferd und reitet davon und lässt Lobo zurück.

Corbett, der mit einigen Männern von Colonel Carter Laycock unterwegs ist, nimmt die Verfolgung auf und holt Jeffrey schließlich ein. Um von ihm zu erfahren, wo die Dobrick-Bonanza ist, hängen sie den Jungen auf und verhören ihn dabei.

Als Lobo dies mitansehen muss, greift er ein. Er schießt mit seiner Winchester den Strick durch und befreit dadurch Jeffrey Milford, der während Gates Corbett und die übrigen Männern weiter in Schach hält, fliehen kann, aber bei einem Schusswechsel verwundet wird, bei dem Ted Carter von Lobo erschossen wird.

Da der Junge verletzt ist, bringt Lobo ihn nach Rebel Creek zu Doc Bannister, der keine Angst vor Carter Laycock hat, dem die Stadt gehört. Bei Bannister angekommen, der sich um den Verletzten kümmert, trifft Gates auf Jennifer Cooley.

Während sich Lobo in Rebel Creek aufhält, erfährt er, dass die Einwohner des Städtchens bald die Rückkehr von Steve Laycock, dem Sohn von Carter Laycock, erwarten. Danach besucht er Jennifer Cooley im „Golden Nugget“.

Kurze Zeit später trifft Gates in der Stadt auf Butch Carter, den Bruder von Ted, den er erschossen hat. Es kommt zum Duell zwischen den beiden Männern, in dessen Verlauf Butch von Lobo getötet wird.

Während sich Lobo in Jennifers Zimmer aufhält, taucht Kenneth Bristow, der Sheriff von Rebel Creek, im „Golden Nugget“ auf und fordert ihm im Auftrag von Colonel Laycock auf, die Stadt zu verlassen.

Doch als Lobo Gates sich weigert, überschlagen sich die Ereignisse in der Stadt Rebel City…


Mit „ENGEL DER VERDAMMTEN“ präsentiert WERNER J. EGLI erneut einen hervorragend geschriebenen Westernroman aus der Serie „LOBO“, der sich sehen lassen kann.

Denn Egli entpuppt sich wiederum als Meister seines Fachs, der sein Handwerk aus dem Effeff versteht, so dass die abwechslungsreich gestaltete Westerngeschichte mit Lobo Gates von Beginn an zu fesseln versteht.

Hinzu kommt, dass dem Autor zudem gelingt, einen kontinuierlichen Spannungsaufbau zu erzeugen, so dass bis zum Ende des Westernromans „ENGEL DER VERDAMMTEN“ keine Langeweile aufkommt.

© by Ingo Löchel


Diese Artikelserie stellt die alten Ausgaben des Erich Pabel Verlags aus Rastatt vor. - Mehr von Ingo ist im BLACK STONE MAGAZINE (extern) zu Lesen.-KJR-

Montag, 9. Februar 2026

°Der Western im Film: Die 1950er Jahre Wichita (Roth),

FilmPlakate - MoviePosters & mehr


Wichita (Wichita  - USA 1955)


Sehenswerter klassischer Western der 1950er Jahre, in dem Joel McCrea als Wyatt Earp in der Rolle des Towntamers überzeugen kann.  - Routiniert und mit actionreicher Handlung in Szene gesetzt von Jacques Tourneur.

Unsere Illustrationen belegen, dass sich die Rezeption solcher Western nicht auf den englischsprachigen Raum beschränkte, wir zeigen neben englischen Werbematerialien auch beispielhaft solche aus Dänemark, Deutschland und Frankreich.

deutsches Kinoplakat






dänisches Filmprogrammheft




amerikanisches Kinoplakat

    französisches Kinoplakat

Stab
Regie: Jacques Tourneur
Drehbuch: Daniel B. Ullman
Musik: Hans Salter (Titelsong gesungen von Tex Ritter)
Kamera: Harold Lipstein

Plakate u. a  Werbematerialien
Buchvorlage: -
81 min.
Filmprogrammhefte: dänisch (s.u.)
Besetzung
Joel McCrea, Vera Miles, Lloyd Bridges, Edgar Buchanan, Wallace Ford, Peter Graves

Sheet Music







Lobby Cards



Stills

© by Karl Jürgen Roth


Sonntag, 8. Februar 2026

Ace-High Western Stories

Ace-High Western Stories

In der Dokumentation T-PAM ~ TRIVIALITAS Pulps & Alte Magazine stelle ich immer wieder Pulp Magazines und andere ältere Periodika vor, die auch Westernstories beinhalten. Hier beispielhaft der Eintrag zu: 

T-PAM Ace-High Western Stories

T-PAM  ... das Kürzel für Trivialitas. Pulps & Alte Magazine

Western        PAM2601A005



1945-11: [Authors on Cover:] Clifford D. Simak, Giff Cheshire, Lane, Steele
1946-08: [Authors on Cover:] Bob Obets, Thompson, Overholser, Shaffer, Tompkins, Jones
1946-11: [Authors on Cover:] Ed Earl Repp, Ruel McDaniel, Cord, Gaulden, Robbins
1947-03: [Authors on Cover:] Tom Roan, Wayne D. Overholser, Shaffer, Cruikshank



Ace-High Western Stories  - Von diesem amerikanischen Pulp Magazine erschienen zwischen 1936 und 1951 131 Ausgaben (mit zum Teil leicht abweichenden Magazintiteln).

1947-12 : [AoC:] Eli Colter, Roan, Brister
1948-06 : [AoC:] Cliff M. Bisbee, Howard Lane

Die vorgestellten Magazine/Pulps beinhalten fast immer weitere Stories/Beiträge. - Source: Internet / The Adventure House Guide to the Pulps (2000) - © 2026 by CollectionTrivialitas

Samstag, 7. Februar 2026

Westernstar: Ken Maynard (Löchel)

Ken Maynard

Ken Maynard wurde am 21. Juli 1895 in Vevay, Indiana, USA, geboren. Mit 16 Jahren arbeitete er zunächst beim Zirkus und als Rodeo-Reiter.

Nach seiner Dienstzeit während des Ersten Weltkriegers in der US-Armee, zog Maynard wieder mit Shows durch die USA und wurde 1920 "World's Champion Trick Rider".

Durch diesen Titel bekam er ein Engagement beim bekannten Zirkus der "Ringling Brothers", wodurch schließlich Hollywood auf ihn aufmerksam wurde.

Nach Rollen in "THE MAN WHO WON" (1923) und als Paul Revere in "JANICE MEREDITH", nahm ihn die Clifford S. Elfelt Productions unter Vertrag, und Maynard erhielt 1924 in dem Western „$50,000 REWARD“ seine erste Hauptrolle.

Nach weiteren Westernfilmen wie "THE DEMON RIDER" (1925), "FIGHTING COURAGE" (1925), "UNDER FIRE" und "HAUNTED RANGE" (1926), wechselte der Schauspieler 1926 mit dem Film "SENOR DAREDEVIL" zur „Charles R. Rogers Productions“.

Im Laufe der Zeit war Ken Maynard aufgrund seiner Fähigkeiten auf dem Pferd zu einem der gefragtesten Cowboy-Darsteller der Stummfilmwestern-Zeit aufgestiegen.

Bekannt wurde Maynard außerdem durch sein Pferd TARZAN, das zu den ersten Tierstars des Filmgenres gehörte. Nach der Scheidung von Jeanne Knudsen (seiner zweiten Frau) heiratete er 1926 Mary Leeper.

1929 drehte Maynard für die „First National Pictures“ mit dem Westernfilm "THE CALIFORNIA MAIL" seinen letzten Stummfilm.

Nachdem Maynard 1929 gemeinsam mit dem Produzenten Carl Laemmle die Premiere des Westerns "In Old Arizona" (1929) besucht hatte, in dem unter anderem der Hauptdarsteller Warner Baxter das Lied "My Tonia" singt, überzeugte Maynard Laemmle davon, ebenfalls Gesangseinlagen in ihren Westernfilmen einzubauen.

1929 gründete der Schauspieler mit der „Ken Maynard Productions Inc.“ seine eigene Produktionsfirma und drehte mit "THE WAGON MASTER" seinen ersten Tonfilmwestern, der im Verleih der Universal herauskam.

Der Film wurde in zwei Versionen in die Kinos gebracht. Zum einen als Voll-Stummfilm, zum anderen mit teilweisem Ton. In dieser Version sang Maynard zwei Lieder.

Nachdem dies vom Kinopublikum positiv aufgenommen wurde, folgten weitere Filme dieser Art, bis schließlich im Jahr 1930 mit "MOUNTAIN JUSTICE" Maynards erster Film mit durchgehendem Ton in die Kinos kam.

Ken Maynard wurde so zum Vorbild für eine Anzahl singender Cowboys, die bis weit in die 1950er Jahre hinein hohe Zuschauerzahlen garantierten.

Nach einem heftigen Streit mit Carl Laemmle, verließ Maynard 1934 die Universal Studios endgültig, und wechselte zu Mascot, wo er mit einem Gehalt von 10.000 US-Dollar zum bestbezahlten Western-Schauspieler der damaligen Zeit avancierte.

1940 heiratete er seine Frau Bertha mit der er bis zu ihrem Tod im Jahr 1968 zusammenlebte.

Maynards lange gehegter Traum von einer größeren Gesangs-Karriere erfüllte sich jedoch nicht. Seine zu hohe, nasale Stimme passte nicht zu seinem männlich-robusten Leinwandimage.

Dies erkannte auch Nat Levine, der Verantwortliche bei Mascot, und entschloss sich, ihm einen besseren Sänger an die Seite zu stellen. Das Studio entschied sich für den beliebten Radio-Star GENE AUTRY.

Maynards erster Film für Mascot war "IN OLD SANTA FE", in dem Autry und sein späterer Sidekick Smiley Burnette eine von der Handlung völlig losgelöste Gesangseinlage darboten.

So kam es, dass Maynard bald von anderen singenden Cowboy-Darstellern verdrängt wurde, was sich negativ auf seine ohnehin angeschlagene Psyche auswirkte.

Nachdem Maynard den Regisseur Joseph Kane bei den Dreharbeiten zu dem Film "MYSTERY MOUNTAIN" angegriffen hatte, wurde er von Mascot entlassen.

Nach diesem Vorfall hatte Maynard bei den Studio-Verantwortlichen zwar einen schlechten Ruf, das Publikum jedoch liebte ihn nach wie vor, und so nahmen ihn andere Filmstudios wie die Columbia unter Vertrag.

1943 drehte er für die Monogram Pictures als Marshal Ken Maynard eine Reihe von Westernfilmen. Wahrscheinlich als Ersatz, um die dortige Lücke zu schließen, die nach dem plötzlichen Tod von BUCK JONES aufgetreten war.

Ein Jahr später drehte Maynard mit "HARMONY TRAIL" (1944) seinen letzten Westernfilm, da seine immer stärker werdenden Alkoholprobleme verhinderten, dass er seine Filmkarriere weiterführen konnte. Danach zog sich der Schauspieler aus dem Filmgeschäft zurück.

1970 und 1972 war der Schauspieler in "BIGFOOT" und in "THE MARSHAL OF WINDY HOLLOW" noch einmal in zwei Nebenrollen auf der Kinoleinwand zu sehen.

Ken Maynard verstarb am 23. März 1973 in Woodland Hills, Los Angeles, Kalifornien, USA.

© by Ingo Löchel



Filmographie

  •  1. The Man Who Won (1923)
  • 2. The Gunfighter (1923)
  • 3. Cameo Kirby (1923)
  • 4. Somebody Lied (1923)
  • 5. Das Heldenmädchen von Trenton (1924)
  • 6. $50,000 Reward (1924)
  • 7. The Demon Rider (1925)
  • 8. Fighting Courage (1925)
  • 9. North Star (1925)
  • 10. The Grey Vulture (1926)
  • 11. Haunted Range (1926)
  • 12. Senor Daredevil (1926)
  • 13. The Unknown Cavalier (1926)
  • 14. The Overland Stage (1927)
  • 15. Der Held von Sonora (1927)
  • 16. The Land Beyond the Law (1927)
  • 17. Der Teufel im Sattel (1927)
  • 18. The Red Raiders (1927)
  • 19. Gun Gospel (1927)
  • 20. Zirkusleben (1928)
  • 21. The Canyon of Adventure (1928)
  • 22. The Upland Rider (1928)
  • 23. The Code of the Scarlet (1928)
  • 24. The Glorious Trail (1928)
  • 25. The Phantom City (1928)
  • 26. Cheyenne (1929)
  • 27. The Royal Rider (1929)
  • 28. The Lawless Legion (1929)
  • 29. The California Mail (1929)
  • 30. Der Karawanenführer von Oklahoma (1929)
  • 31. Der Anschlag auf den Depeschenreiter (1929)
  • 32. Der Satansreiter (1930)
  • 33. Der Heldenritt im Wilden Westen (1930)
  • 34. The Fighting Legion (1930)
  • 35. Mountain Justice (1930)
  • 36. Song of the Caballero (1930)
  • 37. Sons of the Saddle (1930)
  • 38. Fighting Thru; or, California in 1878 (1930)
  • 39. The Two Gun Man (1931)
  • 40. Von Banditen überfallen (1931)
  • 41. Der Schrecken von Arizona (1931)
  • 42. Cowboy Rache (1931)
  • 43. Sturz in den Abgrund (1931)
  • 44. Sheriff und Sträfling (1931)
  • 45. Schreckensnacht am Black River (1932)
  • 46. Überfall auf Silver City (1932)
  • 47. Hell-Fire Austin (1932)
  • 48. Grenzbanditen (1932)
  • 49. Dynamite Ranch (1932)
  • 50. Come On, Tarzan (1932)
  • 51. False Faces (1932)
  • 52. Between Fighting Men (1932)
  • 53. Tombstone Canyon (1932)
  • 54. Drum Taps (1933)
  • 55. Phantom Thunderbolt (1933)
  • 56. The Lone Avenger (1933)
  • 57. King of the Arena (1933)
  • 58. The Fiddlin' Buckaroo (1933)
  • 59. The Trail Drive (1933)
  • 60. Strawberry Roan (1933)
  • 61. Fargo Express (1933)
  • 62. Gun Justice (1933)
  • 63. Wheels of Destiny (1934)
  • 64. Honor of the Range (1934)
  • 65. Smoking Guns (1934)
  • 66. In Old Santa Fe (1934)
  • 67. Mystery Mountain (1934)
  • 68. Western Frontier (1935)
  • 69. Heir to Trouble (1935)
  • 70. Western Courage (1935)
  • 71. Lawless Riders (1935)
  • 72. Heroes of the Range (1935)
  • 73. Avenging Waters (1936)
  • 74. The Cattle Thief (1936)
  • 75. The Fugitive Sheriff (1936)
  • 76. Boots of Destiny (1936)
  • 77. Trailin' Trouble (1937)
  • 78. Whirlwind Horseman (1938)
  • 79. Six-Shootin' Sheriff (1938)
  • 80. Der unheimliche Rächer (1939)
  • 81. Death Rides the Range (1939)
  • 82. Der geheimnisvolle Reiter (1940)
  • 83. Lightning Strikes West (1940)
  • 84. Wild Horse Stampede (1943)
  • 85. The Law Rides Again (1943)
  • 86. Blazing Guns (1943)
  • 87. Death Valley Rangers (1943)
  • 88. Westward Bound (1944)
  • 89. Sturm über Arizona (1944)
  • 90. Harmony Trail (1944)
  • 91. Big Foot - Das größte Monster aller Zeiten (1970)
  • 92. The Marshal of Windy Hollow (1972)


© by Ingo Löchel