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Samstag, 28. Februar 2026

Western im Film - Die 1960er Jahre Todfeinde (1968)

Todfeinde

Der Western im Film - Die 1960er Jahre

Todfeinde (1968)


Im Jahr 1880 wird ein Spieler in der Kleinstadt Rincon, 100 Meilen von Denver, Colorado entfernt, bei einem Poker-Spiel beim Betrügen erwischt.

Danach nehmen die betrogenen Pokerspieler, angeführt von Nick Evers (Roddy McDowall), das Gesetz in die eigene Hand und lynchen den betrügerischen Mann.

Als Van Morgan (Dean Martin), einer der Spieler der Pokerrunde, versucht, die anderen daran zu hindern, wird er niedergeschlagen.

Danach verlässt Morgan die Stadt, kehrt aber später zurück, als er erfährt, dass mehrere Spieler der damaligen Pokerrunde ermordet wurden…


Das Drehbuch zum Film „TODFEINDE“, das auf einem Roman von Ray Gaulden basiert, stammt von Marguerite Roberts, die ein Jahr später auch das Drehbuch zum Western „DER MARSHAL“ mit John Wayne verfasste.

Im Grunde bietet der Westernfilm „TODFEINDE“ von Regisseur HENRY HATHAWAY eine ziemlich vorhersehbare Mörder-Geschichte. Denn sobald ROBERT MITCHUM als Prediger Jonathan Rudd in der Kleinstadt Rincon auftaucht, wird schnell klar, wer hinter den Morden steckt.

Doch trotz der durchschnittlichen Geschichte, wird der Film durch die sehr gute Besetzung in Gestalt von DEAN MARTIN, ROBERT MITCHUM und INGER STEVENS, die ihre männlichen Kollegen glatt an die Wand spielt, aufgewertet. Alle können in ihren Rollen durchweg überzeugen.

Hinzu kommen die Filmmusik von MAURICE JARRE sowie das Titellied, gesungen von DEAN MARTIN, die den Film zusätzlich aufwerten.

Als weiterer Bösewicht im Film ist der Schauspieler RODDY McDOWALL, der in den 1970er Jahren durch die „PLANET DER AFFEN“-Filme bekannt wurde, in der Rolle des hinterhältigen Nick Evers zu sehen.

© by Ingo Löchel




Todfeinde

(Originaltitel: 5 Card Stud) - USA 1968


Stab

Regie: Henry Hathaway

Drehbuch: Marguerite Roberts

Kamera: Daniel L. Fapp

Musik: Maurice Jarre

Titellied: Dean Martin


Darsteller

Dean Martin als Van Morgan

Robert Mitchum als Jonathan Rudd

Inger Stevens als Lily Langford

Roddy McDowall als Nick Evers

John Anderson als Marshall Al Dana

Katherine Justice als Nora Evers

Ruth Springford als Mama Malone

Yaphet Kotto als Little George

Denver Pyle als Sig Evers

Bill Fletcher als Joe Hurley

Whit Bissell als Dr. Cooper

Ted de Corsia als Eldon Bates

Don Collier als Rowan

Roy Jenson als Mace Jones


FSK: Ab 16 Jahren - Laufzeit: 103 Minuten


Deutscher Kinostart: Am 25. Dezember 1968


© by Ingo Löchel

Dienstag, 24. Februar 2026

SANTANA 8: Santana in der Hölle von Nevada (Löchel),

SANTANA 8

Santana in der Hölle von Nevada
von Frederick Nolan (d. i. Hans-Helmut Rellergerd)


Der Indianeragent Frank Morton wartet zusammen mit seiner Tochter Nancy in einer Station mitten in der Pampa darauf, die geheime Ladung seines Frachtwagens an eine Patrouille der US-Kavallerie zu übergeben,

Während sich seine Tochter, die sehr gut mit ihrem Colt umzugehen versteht, umsieht, tauchen plötzlich vier Männer auf, die sich als Banditen unter Führung von Link Murray entpuppen, die hinter Mortons Ware her sind, die aus Morphium und anderen Rauschmitteln besteht.

Währenddessen entdeckt Nancy die fremden Pferde und hört plötzlich Schüsse. Als sie in die Station zurückkehrt, sieht sie durch eines der Fenster die Leiche ihres ermordeten Vaters auf dem dreckigen Boden der Station liegen.

Als einer der Banditen sie entdeckt, schießt einer der Männer mit einer Schrotflinte auf sie. Doch Nancy gelingt es, sich in Sicherheit zu bringen und mit ihrer Stute Goldy vorerst zu entkommen.

Aber ihre Stute stürzt während der Flucht, so dass sie von den beiden Banditen Valdez und Gannon geschnappt wird.

Doch bevor die beiden Männer sie vergewaltigen können, taucht ein Fremder auf, der die beiden Banditen mit seiner Waffe in Schach hält, der sich als Santana entpuppt.

Als Gannon versucht, seine Waffe zu ziehen, wird er sowohl von Santanas als auch von Nancys Kugeln tödlich getroffen, die ihren Retter unterstützt. Und auch Valdez stirbt nach einem kurzen Kampf, nachdem er Santana angegriffen hat.

Unterdessen machen sich Link Murray und Paco mit dem Mortons Wagen auf, um die Fünfhunderttausend Dollar zu kassieren, die sie für die Ware erhalten soll.

Santana macht sich zusammen mit Nancy Morton zur kleinen Station auf, um dort die Spur aufzunehmen, wo die beiden auf die verspätete Kavallerie-Patrouille treffen, die von Comancheros angegriffen wurde…


Erschienen im Jahr 1976



Mit dem Roman „SANTANA IN DER HÖLLE VON NEVADA“ beweist der Autor HELMUT RELLERGERD, dass er neben Horror-Romanen („Geisterjäger John Sinclair“) und Kriminalromanen („Franco Solo“, „Kommissar X“, etc.) auch in der Lage ist, einen unterhaltsamen Westernroman zu schreiben, der allerdings mit einigen Längen zu kämpfen hat. .

Doch trotz dieses kleinen Mankos, kann das „SANTANA“-Abenteuer nicht nur durch eine logisch aufgebaute und nachvollziehbare Handlung punkten, sondern auch durch seinen gut gezeichneten Figuren.

Neben Santana sind dies Nancy Morton sowie der Bösewicht Link Murray, hinter dem nicht nur Santana, sondern auch Nancy her ist, die sich an dem Banditen für den Tod an ihrem Vater rächen will.

© by Ingo Löchel





Das ist Ingos Artikel Nr. 100 fürs AKWA Journal, dafür ein ganz herzliches Dankeschön! - Mehr von Ingo ist im BLACK STONE MAGAZINE (extern) zu Lesen.-KJR-

Dienstag, 27. Januar 2026

Der Western im Film: Die 1960er Jahre: Für eine Handvoll Dollar (Löchel)

Der Western im Film: Die 1960er Jahre
Für eine Handvoll Dollar
 
(1964)

Nachdem Joe (Clint Eastwood) in die kleine Stadt San Miguel an der Grenze zwischen Mexiko und den Vereinigten Staaten gekommen ist, erzählt ihm der Wirt Silvanito (José Calvo) von einer Fehde zwischen zwei Schmugglerfamilien, die um die Kontrolle über die Stadt wetteifern. 

Die Familie Rojo, bestehend aus den Brüdern Don Migue (Antonio Prieto), Esteban (Sieghardt Rupp) und Ramón (Gian Maria Volonté) sowie die Familie des Stadtsheriffs John Baxter (Wolfgang Lukschy).

Um Geld zu verdienen beschließt Joe, diese beiden Familien gegeneinander auszuspielen. 

Als er sieht, wie die Rojos einen Trupp mexikanischer Soldaten massakrieren, die eine Kiste mit Gold eskortieren, ergreift er die Gelegenheit dazu. 

Er bringt zwei der Leichen zu einem nahe gelegenen Friedhof und verkauft den beiden Gruppen die Information, dass zwei mexikanische Soldaten den Angriff auf den Goldtransport überlebt haben.

Daraufhin begeben sich sowohl die Rojos als auch die Baxters zum Friedhof. Die Baxters, um die vermeintlichen Überlebenden dazu zu bringen, gegen die Rojos auszusagen, und die Rojos, um sie zum Schweigen zu bringen. 

Es kommt zu einer Schießerei, in dessen Verlauf, Esteban Baxters Sohn Antonio (Bruno Carotenuto) gefangen nimmt. 

Während die Rojos und die Baxters aufeinander losgehen, sucht Joe auf der Hacienda der Rojos nach dem gestohlenen Gold. 

 Bei seiner Suche schlägt er versehentlich eine Frau namens Marisol (Marianne Koch) nieder, die er zu den Baxters bringt, die vereinbaren, sie den Rojos im Austausch gegen Antonio zurückzugeben… 


Obwohl sich SERGIO LEONE bewusst war, dass die Popularität des Western-Genres nachließ, schrieb er ein Drehbuch zu einem Westernfilm und begann Anfang 1964 mit der Suche nach einem Produzenten.

Tonino Delli Colli, der Schwager von Leone, schlug vor, sich an die Jolly Film von Papi und Colombo zu wenden, die in den 1950er Jahren ein Vermögen im Filmgeschäft gemacht hatten.

Daraufhin wandte sich Sergio Leone an Franco Palaggi, den ausführenden Produzenten der Jolly Film, der vom Potenzial des Films überzeugt war,

Er beschloss den Westernfilm zu produzieren, sofern ein ausländischer Koproduzent gefunden und das niedrige Budget von 120 Millionen Lire nicht überschritten würde.

Die Koproduzenten fand Leone schließlich in Gestalt der spanischen Ocean Film und der westdeutschen Constantin Film. Die italienischen, westdeutschen und spanischen Geldgeber stellten jedoch die Bedingung, dass ein US-Schauspieler die Hauptrolle in dem Film spielen müsse.

Während CLINT EASTWOOD noch mit der Westernserie "TAUSEND MEILEN STAUB" beschäftigt war, ging im Herbst 1963 in der William Morris Agentur, die den Schauspieler vertrat, ein Drehbuch mit dem Namen „Il Magnifico Straniero“ ein.

Doch Eastwood war nicht die erste Wahl des Italieners SERGIO LEONES. Auch Schauspieler wie Henry Fonda, James Coburn, Charles Bronson, Henry Silva, Rory Calhoun und Richard Harrison waren entsprechend kontaktiert worden, lehnten aber alle die Rolle des Joe in dem geplanten Italo-Western ab.

Clint Eastwood dagegen akzeptierte die Rolle und die Gage von 15.000 Dollar, und flog 1964 nach Rom, um mit den Dreharbeiten zu "FÜR EINE HANDVOLL DOLLAR" zu beginnen.

Der Italo-Western wurde hauptsächlich in der zerklüfteten Landschaft der spanischen Provinz Almería (insbesondere auf der Halbinsel Cabo de Gata und in Colmenar) gedreht.

Die Szenen auf der Hauptstraße von San Miguel entstanden in Hoyo de Manzanares bei Madrid. Einige Szenen entstanden aber auch in den Cinecittà-Studios in Rom.

Bei manchen Szenen, wie beispielsweise der mexikanischen Grenzstadt San Miguel, griff der Regisseur SERGIO LEONE auf bereits vorhandene Sets aus anderen Filmproduktionen zurück, so etwa aus dem Italowestern „Die letzten Zwei vom Rio Bravo“ (1964). 

 © by Ingo Löchel 


Für eine Handvoll Dollar
(Originaltitel: Per un Pugno di Dollari) Italien/Spanien/Deutschland 1964

Stab

Regie: Sergio Leone
Drehbuch: Sergio Leone und Duccio Tessari
Kamera: Massimo Dallamano (als Jack Dalmas)
Schnitt: Roberto Cinquini (als Bob Quintle)
Musik: Ennio Morricone (als Leo Nichols)

Darsteller
Clint Eastwood als Joe
Marianne Koch als Marisol
Gian Maria Volonté als Ramón Rojo
Wolfgang Lukschy als John Baxter
Sieghardt Rupp als Esteban Rojo
Josef Egger als Piripero
Antonio Prieto als Don Miguel Rojo
José Calvo als Silvanitot
Margarita Lozano als Consuelo Baxter
Daniel Martín als Julio
Benito Stefanelli als Rubio
Mario Brega als Chico
Bruno Carotenuto als Antonio Baxter
Fredy Arco als Jésus

FSK
: Ab 18 Jahren (später ab 16 Jahren) 
Laufzeit: 100 Minuten

Deutscher Kinostart: Am 5. März 1965



© by Ingo Löchel

Dienstag, 13. Januar 2026

LOBO11: Die Wildkatze (Löchel)

LOBO 11 

Die Wildkatze
von Clay Hunter (Karl Wasser)





Lobo Gates ist mit knapper Not aus Tuba City entkommen, nachdem man ihn beschuldigt hatte, Sharon, die Tochter des Ranchers William C. Amery vergewaltigt und an einen geheimen Ort entführt zu haben.

Doch auf seiner Flucht kommt er vom Regen in die Traufe. Denn plötzlich wird er an seinem Lagerplatz von einer Frau namens Lilian Greene mit einer Waffe bedroht, die glaubt, ein gewisser Alexander Thornton habe ihn geschickt, um sie einzufangen und zu ihm zurückzubringen.

Als er versucht, die Frau zu entwaffnen, wird er von ihr niedergeschlagen. Nachdem er wieder aus der Bewusstlosigkeit erwacht ist, muss er feststellen, dass die Kopfgeldjäger unter Führung von El Mescalero nicht nur ihn, sondern auch Lilian geschnappt haben.

Denn auf beide wurde jeweils ein Kopfgeld von 10.000 Dollar ausgesetzt. Doch Lobo und Lilian gelingt es, sich von ihren Fesseln zu befreien und die vier Kopfgeldjäger auszuschalten. Danach entscheidet sich Lobo Gates dafür, der Frau im Kampf gegen Alexander Thornton zu helfen.

Doch als Aaron J. Amery, der Onkel der vermissten Sharon, mit seinen Leuten ihren Weg kreuzt, überschlagen sich die Ereignisse…


Mit dem „LOBO“-Abenteuer „DIE WILDKATZE“ präsentiert KARL WASSER erneut einen unterhaltsam geschriebenen Western-Roman, indem durch die interessante Handlung bis zum Ende keine Langeweile aufkommt.

Denn dem Autor gelingt es, durch das Einbauen überraschender Wendungen, Abwechslung in die Western-Geschichte zu bringen, so dass auch dadurch für eine durchgehende Spannung gesorgt ist.

© by Ingo Löchel


Diese Artikelserie stellt die alten Ausgaben des Erich Pabel Verlags aus Rastatt vor. - Mehr von Ingo ist im BLACK STONE MAGAZINE (extern) zu Lesen.-KJR-

Freitag, 9. Januar 2026

Der Western im Film: Die 1950er Jahre - Zwei rechnen ab (Löchel)

Der Western im Film: Die 1950er Jahre
Zwei rechnen ab
 
(1957)

Deutsches Kinoplakat


Marshal Wyatt Earp trifft in Fort Griffin ein, wo er die Gesetzlosen Ike Clanton (Lyle Bettger) und Johnny Ringo (John Ireland) in Gewahrsam nehmen will, aber stattdessen erfährt er, dass der örtliche Sheriff Cotton Wilson (Frank Faylen) die beiden trotz ausstehender Haftbefehle freigelassen hat.

Unterdessen tötet Doc Holliday (Kirk Douglas) Ed Bailey (Lee Van Cleef), der den Tod seines Bruders rächen wollte.

Daraufhin wird Holliday wegen Mordes verhaftet. Er wird jedoch von Wyatt Earp und seiner Freundin Kate Fisher (Jo Van Fleet) gerettet, die ihm die Flucht vor einem Lynchmob ermöglichen.

In Dodge City erfährt Wyatt Earp, dass Holliday und Kate in der Stadt sind. Holliday erzählt ihm, dass er kein Geld hat, und Wyatt erlaubt ihm zu bleiben, wenn er verspricht, keinen Ärger zu machen, solange er sich in Dodge City aufhält.

In der Zwischenzeit wird die Spielerin Laura Denbow (Rhonda Fleming) wegen Kartenspiels verhaftet, da Frauen nicht spielen dürfen. Sie wird jedoch freigelassen und darf in den Nebenräumen des Saloons spielen.

Als Bankräuber einen Kassierer töten und Wyatts andere Hilfssheriffs mit einem Trupp unterwegs sind, um einen anderen Gesetzlosen zu fangen, unterstützt ihn Holliday.

Zurück in Dodge City erfährt Holliday, dass Kate ihn wegen Johnny Ringo (John Ireland) verlassen hat, der Holliday zu einer Schießerei verleiten will. Doch Holliday weigert sich beharrlich, gegen ihn zu kämpfen, da er Wyatt Earp versprochen hat, keinen Ärger zu machen.

Nachdem Wyatt einen Brief von seinem Bruder Virgil (John Hudson) erhalten hat, indem er ihn bittet, ihm in Tombstone zu helfen, weigert sich Laura Denbow, in die sich der Marshal verliebt hat, ihn zu begleiten.

Nachdem Wyatt Earp Dodge City verlassen hat, holt ihn Holliday auf dem Weg ein, so dass sich beide Männer zusammen auf den Weg nach Tombstone machen…

Belgisches Kinoplakat

Im Jahr 1956 beschloss der Produzent Hal B. Wallis, einen Film über die Westernlegende Wyatt Earp zu drehen.

Daraufhin wurde Leon Uris als Drehbuchautor engagiert, der sich dafür entschied sich von jeglicher historischer Wahrheit zu lösen und sich auf die Beziehung zwischen Wyatt Earp und Doc Holliday zu konzentrieren.

Und so enthält die Handlung des Films „ZWEI RECHNEN AB“ zahlreiche historische Ungenauigkeiten und nimmt sich diverse Freiheiten gegenüber den tatsächlichen Ereignissen bei der Schießerei am O.K. Corral.

Ein Jahrzehnt später drehte Regisseur JOHN STURGES mit dem Western „DIE FÜNF GEÄCHTETEN“ eine historisch genauere Version, in der JAMES GARNER als Wyatt Earp, JASON ROBARDS als Doc Holliday und ROBERT RYAN als Ike Clanton die Hauptrollen spielten.

Der Film „DIE FÜNF GEÄCHTETEN“ beginnt mit einer genaueren Darstellung der Schießerei am O.K. Corral und zeigt dann die Folgen der Schießerei.

Der Schauspieler KIRK DOUGLAS übernahm die Rolle die Doc Holliday, während BURT LANCASTER zuerst zögerte die Rolle des Wyatt Earp zu spielen, da er dem Cowboy-Image, das ihm anhaftete, überdrüssig geworden war. Er sagte aber schließlich zu, nachdem ihm die Rolle in „DER REGENMACHER“ versprochen wurde.

Der Western „ZWEI RECHNEN AB“ markiert nach dem Film Noir „VIERZEHN JAHRE SING-SING“ (1947) die zweite Zusammenarbeit von KIRK DOUGLAS und BURT LANCASTER.

Der Schauspieler DEFOREST KELLEY, der durch seine Rolle als Dr. McCoy in der TV-Serie „RAUMSCHIFF ENTERPRISE“ weltberühmt wurde, verkörpert in dem Film „ZWEI RECHNEN AB“ Morgan Earp, den Bruder von Wyatt Earp.

Ein Jahr später spielte Kelley unter anderem den psychopathischen Revolverhelden Wexler in „DER SCHATZ DER GEHENKTEN“ (1958).

Der Westernfilm „ZWEI RECHNEN AB“ wurde ab März 1956 in Tucson, Arizona, und den Studios von Paramount Pictures, auf der Apacheland Movie Ranch, gedreht.

Mit „ZWEI RECHNEN AB“ präsentiert der Regisseur JOHN STURGES einen sehr unterhaltsamen Western, der insbesondere durch die fesselnde Geschichte sowie durch die ausgezeichneten Leistungen der Hauptdarsteller überzeugen und punkten kann, obwohl in dem Film die historische Authentizität der Figuren und Geschehnisse vollkommen vernachlässigt wird.

© by Ingo Löchel


Zwei rechnen ab

(Originaltitel: Gunfight at the O.K. Corral)

USA 1957


Stab

Regie: John Sturges

Drehbuch: Leon Uris

Kamera: Charles Lang

Schnitt: Warren Low

Musik: Dimitri Tiomkin

Lied: "Gunfight at the O.K. Corral" gesungen von Frankie Laine


Darsteller

Burt Lancaster als Marshal Wyatt Earp

Kirk Douglas als „Doc“ Holliday

Rhonda Fleming als Laura Denbow

Jo Van Fleet als Kate Fisher

John Ireland als Johnny Ringo

Lyle Bettger als Ike Clanton

Dennis Hopper als Billy Clanton

Frank Faylen als Sheriff Cotton Wilson

Earl Holliman als Hilfssheriff Charlie Bassett

Ted de Corsia als Shanghai Pierce

Whit Bissell als John P. Clum

DeForest Kelley als Morgan Earp

Lee Van Cleef als Ed Bailey

Jack Elam als Tom McLaury

John Hudson als Virgil Earp

Martin Milner als James Earp

Joan Camden als Betty Earp

George Mathews als Shanssey, Barbesitzer

Brian G. Hutton als Rick

Kenneth Tobey als Bat Masterson

Olive Carey als Mrs. Clanton

Lee Roberts als Finn Clanton

Mickey Simpson als Frank McLaury


FSK: Ab 16 Jahren

Laufzeit: 118 Minuten


Deutscher Kinostart: Am 3. Oktober 1957








Freitag, 2. Januar 2026

Klassische Abenteuer : SIE (Löchel)

Klassische Abenteuer

Klassische Abenteuer- und Jugendbücher nicht nur über den Wilden Westen ... genau das, was mir auch gefällt! - Hier eine Neuausgabe des Heyne Verlags in einer Präsentation von Ingo Löchel:


Sie
von Henry Rider Haggard

Horace Holly, ein junger Professor der Universität Cambridge, wird von seinem Freund und Kollegen Vincey besucht, der ihm eröffnet, dass er bald sterben wird.

Vincey erzählt Holly eine fantastische Geschichte über seine Abstammung und sein Familienerbe. Er beauftragt Holly mit der Erziehung seines kleinen Sohnes Leo (den er nie gesehen hat) und übergibt ihm eine verschlossene Eisenkiste mit der Anweisung, sie erst zu öffnen, wenn Leo 25 Jahre alt ist.

Holly willigt ein, und tatsächlich wird Vincey am nächsten Tag tot in seinem Bett aufgefunden.

Holly zieht den Jungen wie seinen eigenen Sohn auf. Nachdem sie an dessen 25. Geburtstag die Kiste geöffnet haben, entdecken sie darin neben einem Brief von Vincey, die uralte und geheimnisvolle "Scherbe von Amenartas", die die Geschichte von Leos Vater zu bestätigen scheint.

Holly, Leo und ihr Diener Job folgen den Anweisungen auf der Scherbe und reisen nach Ostafrika, erleiden jedoch Schiffbruch. Sie überleben als Einzige, zusammen mit dem arabischen Kapitän Mahomed.

Nach einer gefährlichen Reise in eine unbekannte Region des afrikanischen Landesinneren werden sie von dem wilden Volk der Amahagger gefangen genommen.

Die Abenteurer erfahren, dass die Eingeborenen von einer furchterregenden weißen Königin regiert werden, die als "Sie, der man gehorchen muss" verehrt wird.

Die Amahagger sind jedoch neugierig auf die weißhäutigen Eindringlinge, da sie von der geheimnisvollen Königin den Auftrag erhielten, die Weißen unversehrt zu ihr zu bringen.

Billali, der Stammesälteste eines der Amahagger-Stämme, nimmt sich der drei Männer an und führt sie in die Lebensweise seines Volkes ein. Eins der Amahagger-Mädchen, Ustane, findet Gefallen an Leo und heiratet ihn nach den Bräuchen der Amahagger, indem sie ihn küsst und öffentlich umarmt.

Nachdem Billali kurzfristig das Dorf verlassen muss, um der Königin Sie die Ankunft der weißen Männer zu melden, werden einige der Amahagger unruhig und ergreifen Mahomed, um ihn im Rahmen eines uralten Rituals zu verspeisen.

Holly erschießt daraufhin mehrere der Amahagger. In dem darauf folgenden Kampf wird Mahomed getötet und Leo schwer verwundet, aber Ustane rettet ihm das Leben, indem sie sich auf seinen liegenden Körper wirft, um ihn vor den Speeren der Angreifer zu schützen.

Alles scheint verloren, als die Amahagger beschließen, Ustane zusammen mit den weißen Männern zu töten, doch Billali kehrt in letzter Sekunde zurück und rettet sie.

Nachdem sich Leo von seinen Verletzungen wieder erholt hat, werden sie in das Haus der Königin gebracht, das in der Nähe der Ruinen der verlorenen Stadt Kôr liegt, einer einst mächtigen Zivilisation, die den Ägyptern vorausging.

Die Königin und ihr Gefolge leben unter einem erloschenen Vulkan in einer Reihe von Katakomben, die als Grabstätten für das Volk von Kôr errichtet wurden. Dort wird Holly der Königin, einer weißen Zauberin namens Ayesha, vorgestellt. Ihre Schönheit ist so groß, dass sie jeden Mann verzaubert, der sie erblickt.

Sie warnt Holly, dass die Macht ihrer Pracht sowohl Begierde als auch Furcht weckt, aber er ist skeptisch. Als sie sich jedoch zeigt, ist Holly hingerissen und wirft sich vor ihr nieder.

Ayesha offenbart, dass sie das Geheimnis der Unsterblichkeit erlernt hat und weitere übernatürliche Kräfte besitzt, darunter die Fähigkeit, die Gedanken anderer zu lesen, eine Art Hellsichtigkeit und die Fähigkeit, Wunden und Krankheiten zu heilen.

Sie erzählt Holly zudem, dass sie seit mehr als zwei Jahrtausenden im Reich Kôr lebt und auf die reinkarnierte Rückkehr ihres Geliebten Kallikrates wartet, einem Vorfahr von Leo und dessen Vater, den sie in einem Anfall von Eifersucht erschlagen hatte.

Schließlich nimmt Ayesha die weißen Männer mit zur Feuersäule und führt sie durch die Ruinenstadt Kôr in das Herz des alten Vulkans. Sie ist fest entschlossen, dass Leo im Feuer baden soll, um unsterblich zu werden und für immer bei ihr zu bleiben, und dass sie gemeinsam die unsterblichen und allmächtigen Herrscher der Welt werden können….

 

Vom Oktober 1886 bis Januar 1987 erschien der Roman „SHE – A HISTORY OF ADVENTURE“ von HENRY RIDER HAGGARD als Fortsetzungsgeschichte in der Zeitschrift „THE GRAPHIC“.

Erst im Jahr 1887 erschien der Abenteuerroman in Buchform, und erwies sich neben den beiden Romanen „KÖNIG SALOMONS DIAMANTEN“ und „ALLAN QUATARMAIN“ als außerordentlich populär.

Obwohl die Protagonistin „SIE“ am Ende des Romans stirbt, kehrte sie 1905 mit dem Roman „AYESHA – SIE KEHRT ZURÜCK“ von den ‚Toten‘ zurück.

Im dritten „SIE“-Roman „SIE UND ALLAN“ kam es zudem zu einem „Crossover“ mit einem anderen Protagonisten von HENRY RIDER HAGGARD: Allan Quatermain.

Mit dem abwechslungsreich gestalteten Abenteuer-Roman „SIE“ gelingt es HENRY RIDER HAGGARD die Qualität des Vorgänger-Romans „ALLAN QUATERMAIN“ zu halten und weiter auszubauen, in dem viele Elemente einer verlorenen Welt bzw. einer verlorenen gegangenen und wiederentdeckten Kultur bereits enthalten sind, Die „Lost Race“-Thematik wurde von zahlreichen Autoren nach ihm erneu aufgenommen und nachgeahmt .


Der Roman ist in verschiedenen deutschsprachigen Ausgaben im Buchhandel bzw. antiquarisch erhältlich. - KJR - 



© by Ingo Löchel




Donnerstag, 27. November 2025

SILBER WESTERN 1026: Gesetz der Wildnis (Löchel)

SILBER WESTERN 1026

Gesetz der Wildnis [Dan Oakland 1]
von U. H. Wilken



Joey Lodge versucht Tatanka zu töten, weil er dessen Skalp haben will und alle Indianer hasst.

Als dieser jedoch von seinem Bruder Logan kurz abgelenkt wird, der nach ihm ruft, nutzt der Sioux die Chance und tötet den Weißen mit seinem Messer.

Danach gelingt Tatanka die Flucht, obwohl Logan Lodge auf ihn schießt und ihn mit seinem Pferd verfolgt.

Auf seiner Flucht trifft der Sioux auf Dan Oakland, der nach einem Kampf mit einem Bären verletzt wurde.

Nachdem er dessen Wunden versorgt hat, bringt er den Trapper in sein Dorf, wo er von Tatankas Schwester gesund gepflegt wird.

Kurze Zeit später kann sich Dan Oakland für die Gastfreundschaft der Sioux revanchieren, denn er verjagt die beiden Halsabschneider Hazelwood und Cummings mit Waffengewalt. die einige Krieger mitsamt des Häuptling des Stammes betrunken gemacht haben, um deren Felle zu stehlen. Doch die beiden Weißen schwören Dan Oakland Rache.

Nachdem er Jill, Tatankas Schwester geheiratet hat, kehrt er zusammen mit ihr zu seiner Hütte zurück. Doch ihr Glück währt nicht lange. Denn Hazelwood und Cummings sind ihnen gefolgt.

Und während Dan Oakland auf der Jagd ist, tauchen die beiden Männer vor der Hütte auf. Doch glücklicherweise kann Jill fliehen, die von ihrem Bruder gerettet wird.

Als Dan Oakland ins Dorf der Sioux kommt, ist er froh, dass seiner Frau nichts passiert ist. Danach verfolgt er Hazelwood und Cummings, die er schließlich in Camp Reno einholt…

 Erschienen im Jahr 1973  - Titelbild: R.S. Lonati


Mit dem Roman “GESETZ DER WILDNIS” wurde im Jahr 1973 nicht nur der erste „DAN OAKLAND“-Roman des Autors U. H. WILKEN veröffentlicht, sondern es war auch der erste Western-Roman der unter dem Logo „SILBER WESTERN“ erschien, die Western-Heftroman-Reihe des Zauberkreis Verlages wurde nach diversen früheren Namensänderungen jetzt so umbenannt .

Mit „GESETZ DER RACHE“ präsentiert der Autor U. H: WILKEN einen faszinierend und sehr unterhaltsam geschriebenen Western-Roman, der den Leser schnell in seinen Bann schlägt.

Das liegt insbesondere auch an der gradlinig und logisch aufgebautem Handlung sowie an dem sehr sympathischen Helden Dan Oakland, den man als Leser wirklich schnell in sein Herz schließt.

Hinzu kommt das sehr stimmige und sehr schön gezeichnete Titelbild des Künstlers R. S. Lonati, das ebenfalls einen sehr positiven Eindruck hinterlässt.


© by Ingo Löchel



Kurzinfos zu den Serien SILBER WESTERN, zu DAN OAKLAND STORY. - Mehr von Ingo ist im BLACK STONE MAGAZINE (extern) zu Lesen.-KJR-

Donnerstag, 20. November 2025

RONCO15 : Bleigewitter (Löchel)

RONCO 15

Bleigewitter
von Wayne Seymour (Helmut Hartmann)



Während eines Sandsturms stößt Ronco auf einen Zug, der steckengeblieben ist, dabei fordert ihn einer der Reisenden auf, , die darauf warten, dass der Sturm sich wieder legt, in das Zugabteil zu kommen.

Dort lernt Ronco nach und nach einige der Reisenden im Zug kennen. Darunter Ned Warner, den Lokführer Bill Manton, Leutnant Pomeroy, den Minenbesitzer Sam Pendleton sowie Sheriff Daniels, der mit seinem Gefangenen, dem Viehdieb Dan Emmet, im Zug sitzt.

Als Ronco nach Ende des Sandsturms weiterreiten will, wird der Zug von Mescalero-Apachen angegriffen.

Nachdem der erste Angriff der Apachen abgewehrt ist, beginnen die Reisenden in Vierer-Trupps, die Lok von Sand freizuschaufeln, um weiterfahren zu können.

Doch die Indianer machen ihnen einen Strich durch die Rechnung und starten einen weiteren Angriff, mit dem Ziel, alle Weißen im Zug zu töten...


Mit „BLEIGEWITTER“ präsentiert der Autor HELMUT HARTMANN einen flüssig und gradlinig geschriebenen Roman aus der Western-Serie „RONCO“, dessen abwechslungsreich gestaltete Handlung sich sehen lassen kann.

Denn die Spannung wird im Roman durch die heikle Situation erzeugt, in der sich Ronco und die übrigen Reisenden im Zug befinden, die einen fast aussichtslosen Kampf gegen die angreifenden Apachen führen.


© by Ingo Löchel


Diese Artikelserie stellt die alten Ausgaben des Erich Pabel Verlags aus Rastatt vor. Sie bezieht sich nicht auf die Neuveröffentlichung im Bastei-Verlag. - Mehr von Ingo ist im BLACK STONE MAGAZINE (extern) zu Lesen.-KJR-

Dienstag, 18. November 2025

LOBO9: Tal der Henker (Löchel)

LOBO 9 

Tal der Henker
von Clay Hunter (Karl Wasser)





In einem Saloon in San Felipe bekommt Lobo Gates Ärger mit dem Mexikaner Juan Laredo, einem Pistolero aus der gefürchteten Bande von Benito Zaccas. Als der Bandit seine Waffe zieht, ist Lobo schneller und erschießt ihn in Notwehr.

Nachdem die Einwohner der Stadt die Leiche des Banditen weggeschafft haben, taucht kurze Zeit später mit Luella Doreen die von Juan Laredo, im Saloon auf, die für Lobo einen Auftrag hat. Daraufhin begleitet er die junge Frau zu ihrem Zimmer im „Hotel Dorado“.

Doreen erzählt ihm, dass sie in San Angelo, Texas, einen Mann namens Russ Durrell erschossen hat, der sie mit einem Messer töten wollte. Da es sich bei dem Mann um den Sohn des Rinderbarons King George Durreil handelte, musste Luella aus San Angelo fliehen.

In Juarez lernte sie Juan Laredo kennen, mit dem sie nach San Felipe kam, um ihre Zwillingsschwester Inka zu suchen, die in einem verborgenen Tal in den Chiricahua-Bergen lebt.

Während des Gesprächs wird plötzlich die Tür aufgerissen und zwei Fremde versuchen Lobo zu töten.

Einen der Banditen kann Gates töten, den anderen, einen gewisser Paco Ramirez, verwunden. Von dem verletzten Ramirez erfährt Lobo, dass sich Benito Zaccas in seinem Versteck in den den Chiricahua-Bergen aufhält.

Nachdem sich Lobo und Luella dafür entschieden haben, in San Felipe auf Benito Zaccas zu warten, wird Gates von den beiden Kopfgeldjägern Burt und Walt überwältigt, die ihn zu Benito Zaccas, genannt „der Henker“ bringen wollen…


Mit „TAL DER HENKER“ präsentiert der Autor KARL WASSER, der bereits mit dem „LOBO“-Roman „DER SANFTE PUMA“ bewiesen hat, dass er sein Handwerk wie aus dem Effeff. versteht, einen sehr abwechslungsreich geschriebenen Roman aus der Western-Serie „LOBO“, in dem bis zum Ende keine Langeweile aufkommt.

Denn der gut durchdachte Westernroman kann vor allem durch seine sehr realistische und nachvollziehbare Handlung punkten, die KARL WASSER gradlinig und ohne nervige Nebenhandlungen geschrieben hat.

© by Ingo Löchel



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Donnerstag, 13. November 2025

RONCO14 : Der Schakal (Löchel)

RONCO 14

Der Schakal
von John Grey (Dietmar Kügler)



Nach einer Auseinandersetzung mit zwei Apachen-Kriegern, will Ronco so schnell wie möglich die Gila-Wüste Arizonas hinter sich bringen.

Doch kurz darauf entdeckt er ein totes Pferd und, nachdem er den Spuren im Sand einige Zeit gefolgt ist, die total erschöpfte Eve Denver, die vor Kelly Montrose geflohen ist, der mit seiner Bande das Grenzland von Arizona und Mexiko terrorisiert.

Eve ist sich jedoch sicher, dass Montrose sie verfolgen wird, denn sie kennt die Pläne des Banditen.

Wie sie Ronco erzählt, will Kelly Montrose in zehn Tagen während des Rodeos die Bank von Tucson überfallen, nachdem nach der Viehauktion dort sämtliche Gelder deponiert sind.

Ronco beschließt zusammen mit Eve nach El Riverton zu reiten, um dort den Sheriff über die Pläne des Banditen zu verständigen.

Auf ihrem Weg dorthin machen sie Halt auf der kleinen Ranch des Ehepaares John und Clara Birch, wo sie übernachten. Als am nächsten Morgen einige Männer von Montrose auf der Ranch auftauchen, gelingt Ronco und Eve im letzten Augenblick die Flucht.

Doch als sie schließlich die Stadt El Riverton erreichen, kommen sie vom Regen in die Traufe… 


Mit seinem hervorragend geschriebenen Western-Roman “DER SCHAKAL” aus der Serie „RONCO“ kann DIETMAR KUEGLER erneut durchweg überzeugen. Da der Western-Autor sein Handwerk aus dem Effeff versteht, kommt bis zum Ende des Western-Abenteuers mit Ronco auch keine Langeweile auf.

© by Ingo Löchel


Diese Artikelserie stellt die alten Ausgaben des Erich Pabel Verlags aus Rastatt vor. Sie bezieht sich nicht auf die Neuveröffentlichung im Bastei-Verlag. - Mehr von Ingo ist im BLACK STONE MAGAZINE (extern) zu Lesen.-KJR-