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Donnerstag, 15. Januar 2026

RONCO17 : In Candelas wartet der Henker (Löchel)

RONCO 17

In Candelas wartet der Henker
von John Grey (Dietmar Kügler)


Ronco und Miguel Vilasar sind unterwegs zu einem alten Hof am Rande der Sierra del Potrilla in Mexiko, wo sie sich mit Claudia Ternberg treffen wollen.

Da Claudia aber am vereinbarten Ort und Tag nicht erschienen ist, entscheidet sich Ronco dafür, ins Tal zu reiten, während der Mexikaner Vilasar weiter auf die junge Frau warten will.

Doch als er dort ankommt, gerät er in eine Falle, die ihm Sadie Duke und der Ex-Leutnant Pomeroy gestellt haben, die sich nicht nur an Ronco rächen wollen, sondern auch Claudia Ternberg in ihre Gewalt gebracht haben.

Aber auch Vilasar ist in Gefahr, dem Sadie Duke zwei seiner Banditen auf den Hals hetzt. Während seiner Flucht vor ihnen bekommt der Mexikaner unerwartet Hilfe von Mascara.

Nachdem einer von Dukes Männern getötet wird und der andere die Flucht ergriffen hat, versucht Miguel Vilasar zusammen mit Mascara Ronco und Claudia zu befreien…


Mit dem „RONCO“-Abenteuer „IN CANDELAS WARTET DER HENKER“ präsentiert der Autor DIETMAR KUEGLER zwar einen unterhaltsam geschriebenen Western-Roman, der aber im Verlauf der Westerngeschichte mit einigen Längen zu kämpfen hat, was die Handlung des „RONCO“-Abenteuers etwas langatmig wirken lässt.

Hinzu kommt, dass der Western-Roman sowohl handlungstechnisch als auch inhaltlich etwas schwach daherkommt und nicht sehr viel hergibt.

Zudem hat man ähnliche Szenarien bereits schon mehrmals in der Western-Serie „RONCO“ gelesen, so dass das Western-Abenteuer „IN CANDELAS WARTET DER HENKER“ auch keine 'großen' Überraschungen oder Höhepunkte für die Leser der Serie zu bieten hat.


© by Ingo Löchel


Diese Artikelserie stellt die alten Ausgaben des Erich Pabel Verlags aus Rastatt vor. Sie bezieht sich nicht auf die Neuveröffentlichung im Bastei-Verlag. - Mehr von Ingo ist im BLACK STONE MAGAZINE (extern) zu Lesen.-KJR-

Donnerstag, 13. November 2025

RONCO14 : Der Schakal (Löchel)

RONCO 14

Der Schakal
von John Grey (Dietmar Kügler)



Nach einer Auseinandersetzung mit zwei Apachen-Kriegern, will Ronco so schnell wie möglich die Gila-Wüste Arizonas hinter sich bringen.

Doch kurz darauf entdeckt er ein totes Pferd und, nachdem er den Spuren im Sand einige Zeit gefolgt ist, die total erschöpfte Eve Denver, die vor Kelly Montrose geflohen ist, der mit seiner Bande das Grenzland von Arizona und Mexiko terrorisiert.

Eve ist sich jedoch sicher, dass Montrose sie verfolgen wird, denn sie kennt die Pläne des Banditen.

Wie sie Ronco erzählt, will Kelly Montrose in zehn Tagen während des Rodeos die Bank von Tucson überfallen, nachdem nach der Viehauktion dort sämtliche Gelder deponiert sind.

Ronco beschließt zusammen mit Eve nach El Riverton zu reiten, um dort den Sheriff über die Pläne des Banditen zu verständigen.

Auf ihrem Weg dorthin machen sie Halt auf der kleinen Ranch des Ehepaares John und Clara Birch, wo sie übernachten. Als am nächsten Morgen einige Männer von Montrose auf der Ranch auftauchen, gelingt Ronco und Eve im letzten Augenblick die Flucht.

Doch als sie schließlich die Stadt El Riverton erreichen, kommen sie vom Regen in die Traufe… 


Mit seinem hervorragend geschriebenen Western-Roman “DER SCHAKAL” aus der Serie „RONCO“ kann DIETMAR KUEGLER erneut durchweg überzeugen. Da der Western-Autor sein Handwerk aus dem Effeff versteht, kommt bis zum Ende des Western-Abenteuers mit Ronco auch keine Langeweile auf.

© by Ingo Löchel


Diese Artikelserie stellt die alten Ausgaben des Erich Pabel Verlags aus Rastatt vor. Sie bezieht sich nicht auf die Neuveröffentlichung im Bastei-Verlag. - Mehr von Ingo ist im BLACK STONE MAGAZINE (extern) zu Lesen.-KJR-

Donnerstag, 30. Oktober 2025

RONCO12 : Mr. Frost schnell wie der Blitz (Löchel)

RONCO 12

Mister Frost schnell wie der Blitz
von John Grey (Dietmar Kügler)



Ronco hat sich im Städtchen Mesa am Rande der Burro-Mountains zurückgezogen, um dort für kurze Zeit zur Ruhe zu kommen.

Doch mit der Ruhe ist es schnell wieder vorbei, als ein Fremder namens Jim Ralston in Mesa auftaucht, der sich selbst Mr. Frost nennt. Denn der will unbedingt das Zimmer haben, das Ronco gemietet hat, obwohl die übrigen Zimmer des Hotels nicht belegt sind.

Gegen die Einwände des Hoteliers Joke Melcer taucht Ralston in Roncos Zimmer auf, und fordert Ronco auf, es umgehend zu räumen.

Doch da hat er die Rechnung ohne Ronco gemacht, der den Colt schneller ziehen kann als Mr. Frost, den Mann aber nicht tötet.

Zur Überraschung von Mr. Frost und Joke Melcer ist Ronco danach aber bereit, dass Zimmer zu räumen, von dem man von einem Fenster aus, das gegenüberliegend Bankgebäude beobachten kann.

Daraufhin lädt Jim Ralston Ronco zu einem Drink im Schankraum des Hotels ein, der von Tilly Melcer, der Frau des Hoteliers geführt wird.

Als ein weiterer Fremder in die Stadt kommt, und sich bei Tilly Melcer über Ronco erkundigt, überschlagen sich die Ereignisse…


Erschienen im Jahr 1972


Mit “MISTER FROST SCHNELL WIE DER BLITZ” präsentiert der Autor DIETMAR KUEGLER einen weiteren Westernroman aus der Serie “RONCO”, der zeigt, dass es bei den Autoren der Westernserie und deren Romanen große qualitative Unterschiede gibt.

Während unter anderem die Romane von WERNER GRONWALD und HELMUT HARTMANN recht durchwachsen daherkommen, gelingt es dagegen dem Autor DIETMAR KÜGLER, den Westernfan mit seinen qualitativ hochwertigen Westernromanen immer wieder bestens zu unterhalten.

© by Ingo Löchel



Diese Artikelserie stellt die alten Ausgaben des Erich Pabel Verlags aus Rastatt vor. Sie bezieht sich nicht auf die Neuveröffentlichung im Bastei-Verlag. -KJR-

Dienstag, 9. September 2025

LOBO3: Töte ihn zweimal (Löchel)

LOBO 3 

Töte ihn zweimal
von John Grey (Dietmar Kuegler)





Während sich Lobo Gates im Bordell von San Pedro aufhält, hört er im Nebenzimmer die Schreie einer Frau.

Als er das Zimmer erreicht, sieht er eine tote Frau auf dem Bett liegen, und einen Mann, der gerade durch das Fenster fliehen will.

Zwar schießt der Fremde auf ihn, doch Lobo gelingt es, den Mann zu überwältigen und niederzuschlagen.

Nach dem Mord an der Hure Joan, fackeln die Bürger von San Pedro nicht lange und hängen den Mörder Ed Banteen ohne Gerichtsverhandlung am nächsten Baum auf.

Als am frühen Morgen Noah Gordon den Mörder vom Galgen schneidet, staunt er nicht schlecht, als er merkt, dass dieser noch am Leben ist. Als der alte Mann sich weigert, ihn mit den Wagen zu fahren, bringt ihn Banteen kurzerhand um.

Nachdem die Bordellbesitzerin Kitty Hemphil erfahren hat, dass Banteen noch lebt, bietet sie Lobo Gates 5.000 Dollar an damit er den Mörder ihrer Schwester Joan jagt und tötet.

Lobo stimmt zu, weil Banteen ein Frauenmörder und vom gleichen Schlag ist wie die Männer, die vor Jahren seine Mutter umgebracht haben. Gates erhält 1.000 Dollar als Anzahlung. Die restliche Summe bekommt er, wenn er Kitty den Kopf von Banteen bringt.

Als er San Pedro verlässt, um die Verfolgung aufzunehmen will, bemerkt er, dass er verfolgt wird. Sein Verfolger entpuppt sich als Moses Douglas, der ebenfalls hinter dem Frauenmörder her ist, da Ed Banteen seinen Vater erstochen hat.

Da der Junge sich nicht davon abhalten lässt, hinter Banteen herzujagen, beschließt Lobo mit Moses zusammenzuarbeiten. Ihnen gelingt es schließlich den Frauenmörder in Calabasas aufzuspüren.

Doch Ed Banteen ist dort nicht allein. Denn in der Zwischenzeit hat er zusammen mit Frank Wade und Stan Odell eine Postkutsche überfallen und eine Kiste mit als 20.000 Dollar Steuergeldern gestohlen…

Erschienen 1976 

Mit „TÖTE IHN ZWEIMAL“ präsentiert DIETMAR KUEGLER einen weiteren sehr unterhaltsamen Roman aus der Westernserie „LOBO – DER EINZELGÄNGER“, der durch seine realistische und harte Handlung punkten und überzeugen kann.

Hinzu kommt eine gradlinige und gut durchdachte Westerngeschichte, wodurch es dem Autor gelingt, die Spannung bis zum Ende des Romans „TÖTE IHN ZWEIMAL“ durchgehend zu halten, so dass man als Leser nie in Versuchung gerät, den Roman beiseite zu legen.

© by Ingo Löchel

 



Diese Artikelserie stellt die alten Ausgaben des Erich Pabel Verlags aus Rastatt vor. -KJR-

Dienstag, 19. August 2025

LOBO1: Der Bastard (Löchel)

LOBO 1 

Der Bastard
von John Grey (Dietmar Kuegler)





Lobo Gates beobachtet wie fünf Reiter eine Indianerfamilie überfallen, die Männer und Kinder ermorden, die Frauen vergewaltigen, um sie danach ebenfalls zu töten.  Danach skalpieren die fünf Männer auch noch die Leichen. 

Doch Lobo greift nicht ein. Erst als die Mörder verschwunden sind, reitet er zu den Hütten, wo die skalpierten Toten liegen.

Als er die Toten sieht, erinnert er sich an die Ermordung seiner Familie. Vier unbekannte Männern hatten, als Lobo fünfzehn Jahre alt gewesen war, seinen Vater Henry Gates und seinen Bruder Caine getötet und skalpiert und seine Mutter Tavoneh Gates geschändet, ermordet und danach ebenfalls skalpiert. 

Lobo hatte damals nur überlebt, weil ihn sein Vater aufgefordert hatte, sich im angrenzenden Wald zu verstecken. 

Als Lobo beginnt die Leichen der getöteten Indianerfamilie zu begraben, taucht eine Frau aus einem der Schuppen auf, und bedroht ihn mit ihrem Gewehr. Als sie versucht auf ihn schießen, kann er die Indianerin überwältigen.

Nachdem er die Leichen begraben hat, will Tahia Felton Lobo dazu überreden, die fünf Skalpjäger zu töten, die ihre Familie ermordet haben.

Lobo Gates stimmt zu, auch weil er immer wieder an die Ermordung seiner Eltern denken muss, und nimmt die Verfolgung auf, um die fünf Männer zu töten. 

Glücklicherweise hat er zwei Anhaltspunkte. Denn Tahia konnte aus den Gesprächen der Mörder zwei Namen hören: Ed Larkin und Truck Ballard. 

Als er El Paso erreicht, stößt er in Gestalt von Frank Larceny auf den ersten der fünf Skalpjäger und quetscht ihn aus. 

Und bevor er den Mann tötet, erfährt Lobo von Larceny, dass die übrigen vier Skalpjäger nach Mexiko in ein Kaff namens Perra Bianca geritten sind ...

Der Roman "DER BASTARD" von Dietmar Kuegler ist ein hartes und realistisches Western-Abenteuer mit viel Substanz, wodurch das Interesse auf weitere Romane der Western-Serie "LOBO - DER EINZELGÄNGER" geweckt wird, die unter anderem auch auf den Spuren der Italo-Western wandelt. 

Das wird auch dadurch deutlich, dass der Protagonist der Westernserie auf dem Titelbild des Romans wie der Schauspieler Charles Bronson aussieht, was aber sehr gut zu der Figur des Lobo Gates passt.  

Zu Beginn des Romans braucht man aber einige Zeit, um sich mit dem Protagonisten der Serie anzufreunden, auch weil seine Verhaltensweisen am Anfang doch etwas zu egoistisch und selbstsüchtig wirken. 

Das ändert sich aber im Verlauf des Romans, da Lobo sich entscheidet, die fünf Skalpjäger zu verfolgten, die bis auf Tahia Felton eine ganze Familie ermordet und skalpiert haben.

Zunächst tauchte das Halbblut Lobo Gates in der Pabel-Westernserie "Ronco" auf. Ein ihm gewidmetes Taschenbuch mit dem Titel “Lobo” erschien in der Reihe "Star Western“ und war bereits kurz nach seiner Veröffentlichung vergriffen. 

Im November 1976 startete der Pabel Verlag mit dem Roman "Der Bastard" von Dietmar Kügler die Westernserie "Lobo, der Einzelgänger", die es bis September 1981 auf insgesamt 253 Bände schaffte.

Neben der Heftromanserie, startete der Pabel Verlag im November 1977 auch eine gleichnamige Taschenbuchreihe, in der bis zum November 1981 insgesamt 54 Romane veröffentlicht wurden. 

© by Ingo Löchel


Diese Artikelserie stellt die alten Ausgaben des Erich Pabel Verlags aus Rastatt vor. -KJR-

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