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Donnerstag, 30. April 2026

Die Karl May-Filme : Der Ölprinz

Die Karl May-Filme : Der Ölprinz

Der Western im Film - Die 1960er Jahre

Der Ölprinz (1965)


Der „Ölprinz“ (Harald Leipnitz) will dem Bankier Duncan eine nicht existierende Ölquelle andrehen. Dabei steht ihm allerdings ein Treck Siedler im Weg, die sich ausgerechnet in der Gegend niederlassen wollen.

Daraufhin lässt der Bandit den Scout der Siedler durch ein Mitglied seiner Bande austauschen. Diesem kommt Old Surehand (Stewart Granger) jedoch auf die Spur, der die Siedler des Trecks warnen kann.

Unterdessen gelingt es Winnetou (Pierre Brice) den Navajo-Häuptling von der friedlichen Natur der Siedler zu überzeugen, der sie daraufhin mit Old Wabble (Paddy Fox) als Führer ungehindert durch sein Gebiet ziehen lässt.

Auf dem Weg zu den Utahs wird Old Surehand von den Banditen in eine Falle gelockt, aus der ihn Winnetou retten kann.

Als die Siedler am Chinla-River übernachten, werden sie dort von den Banditen angegriffen, die allerdings durch das Eintreffen von Old Surehand und Winnetou abgewehrt werden können.

Doch so schnell gibt der Ölprinz nicht auf. Er lässt den Sohn des Häuptlings von seinem stummen Gehilfen Knife (Slobodan Dimitrijević) ermorden und schiebt den Mord den Siedler nin die Schuhe, woraufhin die Indianer den Treck angreifen…


Als Regisseur für die „KARL MAY“-Verfilmung sah der Produzent Horst Wendlandt ursprünglich Paul Martin vor, da Harald Reinl und Alfred Vohrer nicht zur Verfügung standen. Doch als die Zusammenarbeit mit Martin nicht zustande kam, rief er im Dezember 1964 den Regisseur HARALD PHILIPP in Berlin an, der sofort zusagte.

Die Dreharbeiten zu „DER ÖLPRINZ“ begannen am 28. März 1965 in Zupci bei Trebinje in Jugoslawien, wo Architekt Dusko Jericević die Westernstadt „Golden Hill“ aus „OLD SHATTERHAND“ in „Tucson“ verwandelt hatte.

Bei Trilj am Ufer der Cetina wurden die wichtigsten Szenen mit dem Siedlertreck gedreht. Pierre Brice quetschte sich zwischen zwei Floßbalken den rechten Zeigefinger.

Um den Verband zu verbergen, trug er bei den folgenden Dreharbeiten meist einen Tomahawk.

Eine weitere spektakuläre Floß-Szene wurde bei Kreševo von einer schmalen Holzbrücke aus gedreht. Die Schlussszene am „Shelly-See“ spielt am Ufer des Perućko jezero.

Im Mai 1965 wurden noch einige Szenen im Freigelände der CCC-Studios in Berlin gefilmt, darunter der Kampf Old Surehands mit Knife.

In den Studios der Berliner Union-Film entstanden die Großaufnahmen der Hauptdarsteller auf dem dahinschießenden Floß. Gischt und Wellen wurden mit Schläuchen und einem Spülmechanismus simuliert.

Am 31. Mai 1965 waren die Dreharbeiten zur „KARL MAY“-Verfilmung „DER ÖLPRINZ“ beendet.

Der Plan, am Ende des Films Old Shatterhand und Old Surehand gemeinsam in einem Film auftreten zu lassen, wurde verworfen.

1966 wurde der Film „DER ÖLPRINZ“ mit der „GOLDENEN LEINWAND“ für über drei Millionen Besucher innerhalb von zwölf Monaten ausgezeichnet.

Mit „DER ÖLPRINZ“ präsentiert der Regisseur HARALD PHILIPP einen durchweg spannend inszenierten „KARL MAY“-Film, der insbesondere durch die selbstironische Darstellung von STEWART GRANGER als Old Surehand und durch die überzeugende Darstellung von HARALD LEIPNITZ als Bösewicht punkten kann.

Lustige Akzente setzt der Film durch den Auftritt von HEINZ ERHARDT als Kantor Aurelius Hampel. In einer Nebenrolle ist nach „WINNETOU II“ und „UNTER GEIERN“ erneut TERENCE HILL unter seinem bürgerlichen Namen MARIO GIROTTI zu sehen.

© by Ingo Löchel


Der Ölprinz

BRD/Jugoslavien 1965


Stab

Regie: Harald Philipp

Drehbuch: Fred Denger und Harald Philipp

Kamera: Heinz Hölscher

Schnitt: Hermann Haller

Musik: Martin Böttcher


Darsteller

Stewart Granger als Old Surehand

Pierre Brice als Winnetou

Harald Leipnitz als Ölprinz

Heinz Erhardt als Kantor Hampel

Macha Méril als Lizzy

Mario Girotti als Richard

Walter Barnes als Campbell

Antje Weisgerber als Frau Ebersbach

Paddy Fox als Old Wabble

Gerhard Frickhöffer als Kovacz

Veljko Maričić als Bergmann

Dušan Janićijević als Butler

Slobodan Dimitrijević als Knife

Davor Antolić als Paddy

Zvonimir Črnko als Forner

Mavid Popović als Mokaschi

Ilija Ivezić als Webster


FSK: Ab 12 Jahren

Laufzeit: 90 Minuten


Deutscher Kinostart: Am 25. August 1965


© by Ingo Löchel

Mittwoch, 29. April 2026

The Old West ~ Der Wilde Westen (Roth)

The Old West ~ Der Wilde Westen


Die 26bändige Buchreihe THE OLD WEST (in deutscher Übersetzung nur 20 Bände als DER WILDE WESTEN) erschien zwischen 1973 und 1979 als eine der zahlreichen TIME-LIFE-Reihen. Optisch ansprechende Hardcover Bände in Kunstleder-Optik jeweils mit farbigen montierten ovalen - zum behandelten Thema passenden - Einbandbildern machen die Bände durchaus zu einer Zierde im Bücherschrank.

Gegliedert ist die Reihe nicht chronologisch sondern nach Themenschwerpunkten. Auf jeweils ca. 240 Seiten werden  - reich in Farbe und schwarzweiss illustriert - Bücher mit Titeln wie "Der Bau der Eisenbahnen" oder "Die Kanadier" präsentiert. Alle Bände hatten jeweils einen Hauptautor, der, wie es so schön heißt, von der Redaktion der Time-Life Bücher unterstützt wurde. Als Chefredakteur der Reihe wurde George Constable genannt. 

Abgerundet durch eher knappe Angaben zu den Textquellen und ein Register bieten die Bücher immer einen locker zu lesenden populärwissenschaftlichen Überblick zu den behandelten Themen. Sie erfreuten sich großer Beliebtheit und wurden in mehreren Auflagen gedruckt. Warum man hierzulande auf die Übersetzung einiger Bände verzichtet hat, ist mir nicht bekannt, vermutlich nahm man an, dass das hiesige Publikum nicht daran interessiert sei. Mit der Buchreihe liegt - in der deutschen Fassung - wohl die umfassendste populärwissenschaftliche Dokumentation zum Wilden Westen vor. - Die Bücher sind antiquarisch erhältlich. Folgende Übersicht nennt die englischsprachigen Ausgaben, den (Haupt)Verfasser sowie die Titel der deutschen Übersetzungen. Eine Bandzählung fehlt in den Buchausgaben.

The CowboysWillliam H. Forbis Die Cowboys
The Indians Benjamin Capps Die Indianer
The Soldiers David Nevin Die Soldaten
The Trailblazers Bil Gilbert Die Wegbereiter
The Forty-Niners William Weber Johnson Der Goldrausch
The Pioneers Huston Horn Die Pioniere
The Gunfighters Paul Trachtman Die Revolverhelden
The Expressmen David Nevin
The Townsmen Keith Wheeler
The Great Chiefs Benjamin Capps Die grossen Häuptlinge
The Rivermen Paul O'Neil Die Flußdampfer
The Texans David Nevin
The Loggers Richard L. Williams Die Holzfäller
The Chroniclers Keith Wheeler Die Chronisten
The Spanish West [Redaktion] Der Spanische Westen
The Miners Robert Wallace Goldgräber und Bergarbeiter
The Canadians Ogden Tanner Die Kanadier
The Alaskans Keith Wheeler Die Besiedlung Alaskas
The Frontiersmen Paul O. Neil Der Weg nach Westen
The Ranchers Ogden Tanner
The Mexican War Marjorie Frank
The Women Joan Swallow Reiter Die Frauen
The Scouts Keith Wheeler
The Gamblers Paul Clancy Die Glücksspieler
The End and the Myth Paul O'Neil Das Ende und die Legende
The Railroaders Keith Wheeler Der Bau der Eisenbahnen








© by Karl Jürgen Roth

Dienstag, 28. April 2026

WESTERN Comics aus Italien (Roth)

WESTERN Comics aus Italien

Comic-Abenteuer aus dem Wilden Westen gehör(t)en in Italien zu den kommerziell erfolgreichsten Serien auf dem Markt. Sie fanden allerdings in ihren  Originalausgaben nur selten den Weg über die Alpen nach Deutschland und sind demzufolge hierzulande eher unbekannt. Im Gegensatz zu den farbenprächtigen oft actionbetonten Umschlagillustrationen, waren die Comicstories im Inneren zumeist in schwarz-weiß gehalten. 
Zwar gab  es immer wieder Versuche, italienische Serien in Übersetzung dem hiesigen Publikum anzubieten, doch war vieles hier leider nur kurzlebig oder wurde nur in Kleinauflagen über den Comicfachhandel angeboten. 
Unsere kleine Galerie zeigt italienische Hefte (Digests) verschiedener Serien vorwiegend aus den 1970er und 1980er Jahren. Die Scans der Titelbilder wurden nicht bearbeitet. - Wer sich gründlicher über italienische Comics informieren möchte, dem sei ein Besuch der (italienischsprachigen) website Guida Fumetto italiano ( https://www.guidafumettoitaliano.com/guida/testate) empfohlen















© by Karl Jürgen Roth

Montag, 27. April 2026

ANTHOLOGIE : Der Held vom Black Mountain (1966)

Anthologien / Anthologies








Der Held vom Black Mountain.
Autor / Author | Hrsg. / Ed. : Rudolf Röder [Ed.]
Titel / Title: Der Held vom Black Mountain. Wildwestgeschichten - Neue Folge
Verlag | Ort / Publisher: München : Nymphenburger Verlagshandlung 1966
Seiten / Pages: 291
ID-Nummer 0011
Einband/Schutzumschlag: -
Übersetzung / Translated by: Rudolf Röder
             

Inhalt | Contents
Autor | Author Erzählung (dt) Story (OT) Seiten | Pages


Rhodes. Eugene ManloveDer Held vom Black MountainBeyond the Desert5
Adams. AndyDer TreibherdenwegWhy the Chisholm Trail Forks39
Haycox. ErnestDie neue ZeitViolent Interlude61
Henry. O.Die Geschichte von den PfannkuchenThe Pimienta Pancakes92
Catlin. GeorgeDer MedizinbeutelBa'tiste's Story of the Medicine Bag108
Twain. MarkDer wilde Büffel(aus: Roughing It)114
Sandoz. MariAlte FehdeThe Girls on the Humbert121
Harte. BretHochwasserHigh-Water-Mark147
Atherton. GertrudeDie Rache des PatersThe Vengeance of Pater Arroyo160
Johnson. Dorothy M.Die RettungJourney to the Fort170
White. Stewart EdwardRassehühnerThe Honk-honk-Breed194
Clark. Walter Van TilburgLetzte RückkehrThe Wind and the Snow of Winter210
Schaefer. JackDer fünfte MannThe Fifth Man230
Röder. RudolfNachwort-272
Röder. RudolfBiographische Notizen-286







Sprache / Language: Deutsch
Quelle / Reference: Original 
Bemerkung / Note / Verweis:Die Ausgabe der Büchergilde umfasst die beiden ursprünglich eigenständig erschienenen Ausgaben:
- Der Mann der zuviel sprach (1963) und
- Der Held vom Black Mountain





© by Karl Jürgen Roth



Sonntag, 26. April 2026

ANTHOLOGIE : Der Mann der zuviel sprach (1967 a)

Anthologien / Anthologies









Der Mann der zuviel sprach ...
Autor / Author | Hrsg. / Ed. : Rudolf Röder [Ed.]
Titel / Title: Der Mann, der zuviel sprach: Geschichten aus dem Wilden Westen
Verlag | Ort / Publisher: München : Deutscher Taschenbuch Verlag [dtv] 1967 [= dtv Taschenbücher 402]
Seiten / Pages: 158
ID-Nummer 0010
Einband/Schutzumschlag: -
Übersetzung / Translated by: Rudolf Röder
             

Inhalt | Contents
Autor | Author Erzählung (dt) Story (OT) Seiten | Pages
Harte. BretDer Gentleman von La PorteThe Gentleman of La Porte5
Twain. MarkDie Geschichte vom alten WidderThe Story of the Old Ramrod17
Russell. Charles M.FreundschaftDog-Eater22
Guthrie Jr., A. B.Die FalleMountain Medicine26
Johnson. Dorothy M.Sein Name war PferdA Man Called Horse39
Richter. ConradDie HochzeitsreiseEarly Marriage55
Crane. StephenDie Braut des MarshalsThe Bride Comes to Yellow Sky74
Henry. O.Die RinderköniginHearts and Crosses86
Haycox. ErnestEin Tag in der StadtA Day in Town99
White. Stewart EdwardDer GoldfundA Corner in Horses111
Schaefer. JackDer Mann, der zuviel sprachThe Man Who Talks Too Much125
Röder. RudolfNachwort-145
Röder. RudolfBiographische Notizen-157







Sprache / Language: Deutsch
Quelle / Reference: Original 
Bemerkung / Note / Verweis:Die Ausgabe bei dtv umfasst eine Auswahl aus dem 1963 veröffentlichten Band (+ die Bret Harte-Story, die dort fehlt):  
- Der Mann der zuviel sprach (1963) und
- Der Held vom Black Mountain.





© by Karl Jürgen Roth



Samstag, 25. April 2026

WESTERNSTAR: Stewart Granger (Löchel)

Stewart Granger


Stewart Granger (James Lablache Stewart) wurde am 6. Mai 1913 in Epsom, Surrey, England, geboren.

Er besuchte das „Epsom College“, verließ es aber, nachdem er sich gegen ein Medizinstudium und für die Schauspielerei entschieden hatte.

1933 gab Stewart Granger in „A SOUTHERN MAID“ sein Debüt als Schauspieler. Dabei wurde ihm geraten, seinen Namen James Lablache Stewart zu ändern, um nicht mit dem amerikanischen Schauspieler James Stewart verwechselt zu werden. Der Schauspieler wählte den Künstlernamen Stewart Granger. Granger war der Mädchenname seiner schottischen Großmutter.

Danach startete Stewart Granger seine Schauspiel-Ausbildung an der „Webber-Douglas School of Dramatic Art” in London und gab 1935 in dem Stück „THE CARDINAL“ am „Little Theatre Hull“ sein Bühnen-Debüt.

Von 1936 bis 1937 war er bei der „Birmingham Repertory Company“ engagiert, und gab 1938 in „THE SUN NEVER SETS“ sein Bühnen-Debüt am Londoner West End. 1939 schloss sich Granger der „Old Vic Company“ an und spielte in „TONY DRAW“S A HORSE“ im Criterion und in „A HOUSE IN THE SQUARE“ im „St. Martins Theatre“.

1938 heiratete er Elspeth March, von der er sich aber 1948 wieder scheiden ließ. Das Paar hatte zwei Kinder (Jamie und Lindsey) zusammen.

Als der Zweite Weltkrieg begann, trat Granger 1940 der britischen Armee bei, wurde aber 1942 wegen einer Invalidität aus dem Militärdienst entlassen.

1943 bekam STEWART GRANGER die Hauptrolle in dem Film „DER MANN IN GRAU“. Aufgrund des Erfolges des Films, folgten weitere Rollen in Filmen wie „CORNWALL RHAPSODIE“ (1944), „MADONNA DER SIEBEN MONDE“ (1945), „GASLICHT UND SCHATTEN“ (1945), „GEFÄHRLICHE REISE“ (1946), „UNRUHIGES BLUT“ (1948), „KÖNIGSLIEBE“ (1948) und „ADAM UND EVELYN“ (1949).

1948 wurde Granger mit dem BAMBI in der Kategorie „BELIEBTESTER MÄNNLICHER DARSTELLER“ ausgezeichnet. Zwei Jahre später wurde der Schauspieler in der Kategorie „BELIEBTESTER AUSLÄNDISCHER DARSTELLER“ erneut mit dem „BAMBI“ ausgezeichnet.

1949 lernte Stewart Granger bei den Dreharbeiten zum Film „ADAM UND EVELYN“ die britische Schauspielerin JEAN SIMMONS kennen. Das Paar verliebte sich ineinander und heiratete am 20 Dezember 1950.

Ende der 1940er Jahre wurde auch Hollywood auf den Schauspieler Stewart Granger aufmerksam. Im August 1949 unterschrieb er einen Vertrag bei MGM und erhielt die Hauptrolle in dem Abenteuerfilm „KÖNIG SALOMONS DIAMANTEN“ (1950), der ein weltweiter Hit an den Kinokassen wurde.

Nach dem großen Erfolg von „KÖNIG SALOMONS DIAMANTEN“, drehte Stewart Granger mit „DREI AUF ABENTEUER“ (1951), „GEFÄHRTEN DES GRAUENS“ (1952), „SCARAMOUCHE“ (1952), „DER GEFANGENE VON ZENDA“ (1952), „DIE THRONFOLGERIN“ (1953), „DIE SCHWARZE PERLE“ (1953) sowie mit „GRÜNES FEUER“ (1954) weitere Abenteuerfilme für MGM.

1956 drehte Granger mit „DAS SCHLOSS IM SCHATTEN“ einen letzten gemeinsamen Film mit seiner Frau JEAN SIMMONS.

Danach sah man den Schauspieler in Filmen wie „DIE LETZTE JAGD“ (1956), „KNOTENPUNKT BHOWANI“ (1956), „SCHLUCH DES VERDERBENS“ (1957), „BESUCH UM MITTERNACHT“ (1958) und „DIE PRANKE DES TIGER“ (1958).

Als Ende der 1950er Jahre seine Karriere zu stagnieren begann, drehte Granger 1960 mit „LAND DER TAUSEND ABENTEUER“ an der Seite von JOHN WAYNE seinen letzten Hollywood-Film.

Am 12. August 1960 ließen sich Granger und Simmons, die eine Tochter (Lindsay) zusammen hatten, scheiden.

Danach verließ der Schauspieler die USA und drehte in England den Film „DER UNHEIMLICHE KOMPLIZE“ (1961). Danach folgten die italienischen Filme „SODOM UND GOMORRHA“ (1962), „MARSCHIER ODER KREPIER! (1962), „DEGENDUELL“ (1962) und „GEHEIMAUFTRAG DUBROVNIK“ (1962).

1964 übernahm STEWART GRANGER die Rolle des OLD SUREHAND in der „KARL MAY“-Verfilmung „UNTER GEIERN“ (1964), für die er eine Gage von 300.000 DM erhielt. Aufgrund des Riesenerfolges des Films, folgten Mitte der 1960er Jahre mit „DER ÖLPRINZ“ (1965) und „OLD SUREHAND“ (1965) zwei weitere „KARL MAY“-Verfilmungen mit dem Schauspieler.

Daneben sah man Granger ab Mitte der 1960er Jahre in „DAS GEHEIMNIS DER DREI DSCHUNKEN“ (1965), „GERN HAB ICH DIE FRAUEN GEKILLT“ (1966), „WIE TÖTET MAN EINE DAME/DAS GEHEIMNIS DER GELBEN MÖNCHE“ (1966) und „DER CHEF SCHICKT SEINEN BESTEN MANN“ (1966) sowie in der „EDGAR WALLACE“-Verfilmung „DAS GEHEIMNIS DER WEISSEN NONNE“ (1966).

Am 8. Juni 1964 heiratete er Caroline LeCerf, von der er sich 1969 aber wieder scheiden ließ. Das Paar hatte eine Tochter (Samantha) zusammen.

1967 drehte STEWART GRANGER mit dem britischen Abenteuerfilm „DIE LETZTE SAFARI“ seinen vorerst letzten Film und zog sich danach aus dem Filmgeschäft ins Privatleben zurück.

1969 gab der Schauspieler mit dem Fernsehfilm „GLEICH IST ES SOWEIT“ sein TV-Debüt. Danach folgte von 1970 bis 1971 die Rolle des Alan MacKenzie in der Western-Serie „DIE LEUTE VON SHILOH RANCH“ sowie die Rolle des SHERLOCK HOLMES in „DER HUND VON BASKERVILLE“ (1972).

1978 kehrte er mit dem Film „DIE WILDGÄNSE KOMMEN“ auf die Kinoleinwand zurück. 1981 veröffentlichte der Schauspieler mit „SPARKS FLY UPWARD“ seine Autobiographie.

Ab den 1980er Jahren war er abgesehen von zwei Ausnahmen nur noch fürs Fernsehen tätig. So sah man Stewart Granger in TV-Serien wie „EIN COLT FÜR ALLE FÄLLE“ (1983), „MORD IST IHR HOBBY“ (1985), „LOVEBOAT“ (1985) und „DAS ERBE DER GULDENBURGS“ (1987). 1989 sah man den Schauspieler in „VERSCHWÖRUNG IN L.A.“ in seiner letzten Rolle.

Stewart Granger verstarb am 16. August 1993 an den Folgen seiner Krebserkrankung in einem Krankenhaus in Santa Monica, Kalifornien, USA.

© by Ingo Löchel


Filmographie


1. A Southern Maid (1933)

2. Over the Garden Wall (1934)

3. I Spy (1934)

4. Give Her a Ring (1936)

5. Under Secret Orders (1937)

6. So This Is London (1939)

7. Convoy (1940)

8. Secret Mission (1942)

9. The Man in Grey / Der Mann in Grau (1943)

10. The Lamp Still Burns / Das heilige Feuer (1943)

11. Thursday's Child (1943)

12. Love Story / Cornwall Rhapsodie (1944)

13. Madonna of the Seven Moons / Madonna der sieben Monde (1945)

14. Fanny by Gaslight / Gaslicht und Schatten (1945)

15. Waterloo Road (1945)

16. Caesar and Cleopatra / Caesar und Cleopatra (1945)

17. Caravan / Gefährliche Reise (1946)

18. The Magic Bow/Paganini (1946)

19. Captain Boycott (1947)

20. Blanche Fury / Unruhiges Blut (1948)

21. Saraband for Dead Lovers / Königsliebe (1948)

22. Woman Hater / Der Frauenfeind (1948)

23. Adam and Evelyne / Adan und Evelyn (1949)

24. King Solomon's Mines / König Salomons Diamanten (1950)

25. Soldiers Three / Drei auf Abenteuer (1951)

26. The Wild North / Gefährten des Grauens (1952)

27. The Light Touch / Begegnung in Tunis (1952)

28. Scaramouche / Scaramouche, der galante Marquis (1952)

29. The Prisoner of Zenda / Im Schatten der Krone (1952)

30. Salome (1953)

31. Young Bess / Die Thronfolgerin (1953)

32. Alle the Brothers Were Valiant / Die schwarze Perle (1953)

33. Beau Brummell / Beau Brummell-Rebell und Verführer (1953)

34. Green Fire / Grünes Feuer (1954)

35. Moonfleet / Das Schloss im Schatten (1955)

36. Footsteps in the Fog / Zwischen Hass und Liebe (1955)

37. The Last Hunt / Die letzte Jagd (1956)

38. Bhowani Junction / Knotenpunkt Bhowani (1956)

39. The Little Hut / Die kleine Hütte (1957)

40. Gun Glory / Schlucht des Verderbens (1957)

41. The Whole Truth / Besuch um Mitternacht (1958)

42. Harry Black / Die Pranke des Tigers (1958)

43. North to Alaska / Land der tausend Abenteuer (1960)

44. The Secret Partner / Der unheimliche Komplize (1961)

45. Sodom and Gomorrah / Sodom und Gomorrha (1962)

46. Marcia o crepa / Marschier und krepier (1962)

47. La congiura dei dieci / Degenduell (1962)

48. The Secret Invasion / Geheimauftrag Dubrovnik (1964)

49. Unter Geiern (1964)

50. The Crooked Road (1965)

51. Das Geheimnis der drei Dschunken (1965)

52. Der Ölprinz (1965)

53. Old Surehand (1965)

54. Gern hat ich die Frauen gekillt (1966)

55. Wie tötet man eine Dame / Das Geheimnis der gelben Mönche (1966)

56. Der Chef schickt seinen besten Mann (1966)

57. Das Geheimnis der weißen Nonne (1966)

58. The Last Safari / Die letzte Safari (1967)

59. Any Second Now / Gleich ist es soweit (1969) (TV)

60. The Hound of the Baskervilles / Der Hund von Baskerville (1972) (TV)

61. The Wild Geese / Die Wildgänse kommen (1978)

62. The Royal Romance of Charles and Diana / Die Romanze von Charles und Diana (1982) (TV)

63. Hell Hunters (1986)

64. A Hazard of Hearts / Wagnis der Liebe (1987) (TV)

65. Oro fino (1989)

66. Chameleons / Verschwörung in L. A. (1989) (TV)


TV-Serien

1. The Virginian / Die Leute von der Shiloh Ranch (als Col. Alan MacKenzie, 24 Folgen, 1970-1971)

2. The Fall Guy / Ein Colt für alle Fälle (1 Folge, 1983)

3. Hotel (2 Folgen, 1983/1987)

4. Murder, She Wrote / Mord ist ihr Hobby (1 Folge, 1985)

5. Love Boat (als General Thomas Preston, 2 Folgen, 1985)

6. Crossings / Im Feuer der Gefühle (1986) Mini-Serie

7. The Wizard (1 Folge, 1987)

8. Das Erbe der Guldenburgs (als Jack Brinkley, 2 Folgen, 1987)


Bühnenrollen (Eine Auswahl)

1935: The Cardinal

1938: The Sun Never Sets

1939: Tony Draws a Horse

1939: A House in the Square

1989-1990: The Circle


Autobiographie

1981: Sparks Fly Upward



© by Ingo Löchel

Freitag, 24. April 2026

ANTHOLOGIE : Der Mann der zuviel sprach (1963)

Anthologien / Anthologies









Der Mann der zuviel sprach.
Autor / Author | Hrsg. / Ed. : Rudolf Röder [Ed.]
Titel / Title: Der Mann, der zuviel sprach. Die schönsten Geschichten aus dem Wilden Westen
Verlag | Ort / Publisher: München : Nymphenburger Verlags-Handlung 1963
Seiten / Pages: 314
ID-Nummer 0009
Einband/Schutzumschlag: -
Übersetzung / Translated by: Rudolf Röder
             

Inhalt | Contents
Autor | Author Erzählung (dt) Story (OT) Seiten | Pages
Guthrie Jr., A. B.Die FalleMountain Medicine1
Johnson. Dorothy M.Sein Name war PferdA Man Called Horse16
Remington. FredericMac Neils ErlebnisA Sketch by Mac Neil51
Fast. HowardHarte JugendSpoil the Child56
Richter. ConradDie HochzeitsreiseEarly Marriage75
Haycox. ErnestEin Tag in der StadtA Day in Town103
Davis. H. L.Der alte Isbell heiratetOld Man Isbell's Wife127
Russell. Charles M.Der CowboyThe Story of the Cowpuncher150
Wister. OwenDie WerbungThe Winning of the Biscuit-Shooter158
White. Stewart EdwardDer GoldfundA Corner in Horses196
Russell. Charles M.FreundschaftDog Eater212
Twain. MarkDie Geschichte vom alten WidderThe Story of the Old Ramrod217
Henry. O.Die RinderköniginHearts and Crosses225
Crane. StephenDie Braut des MarshalsThe Bride Comes to Yellow Sky244
Schaefer. JackDer Man, der zuviel sprachThe Man Who Talks to Much263
Röder. RudolfNachwort-290
Röder. RudolfBiographische Notizen-311







Sprache / Language: Deutsch
Quelle / Reference: Original 
Bemerkung / Note / Verweis:Es gibt weitere Ausgaben des Titels (mit abweichender Seitenzählung und Inhalt):
- München : Nymphenburger Verlagshandlung 1967 (412) 
- München dtv Deutscher Taschenbuchverlag 1967 (158 pp) (Inhalt {extern}) - Auswahl -





© by Karl Jürgen Roth



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