Mit Lucky Luke durch den Westen
46 : LANGTRY
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| Lillie Langtry, um 1885 |
Nach der Gründung im Jahr 1882 als Eisenbahn-Baulager entwickelte sich Langtry rasch zu einer rauen, überdimensionierten Zeltstadt, in der sich chinesische Arbeitertrupps und unternehmungslustige Gauner drängten. Roy Bean betrieb einen Zelt-Saloon auf besetztem Land im Herzen des Lagers, das an den Kalksteinfelsen oberhalb von Eagle Nest, einer Furt am Rio Grande, lag. Bis 1884 verfügte Langtry über ein Postamt und zwei Saloons, von denen einer von Bean unter dem Namen „Jersey Lilly“ und der andere von seinem Konkurrenten und Pecos-County-Beauftragten Cezario Torres geführt wurde. Die lebhafte Atmosphäre in Langtry wäre trotz eines Bahnhofs und einer Wasserstation für Lokomotiven wohl relativ kurzlebig gewesen, wäre Bean nicht dort geblieben und hätte als „The Law West of the Pecos“ (Friedensrichter) fungiert. Obwohl Bean darauf bestand, dass er allein die Ortschaft benannt habe, um seiner (unerwiderten) Liebe zu der englischen Sängerin Lilllie Langtry zu gedenken, wurde sie tatsächlich nach George Langtry benannt, einem Eisenbahningenieur und Vorarbeiter der Mannschaften, die die Eisenbahnstrecke bauten. (Quelle:
https://texastimetravel.com/cities/langtry/, übersetzt und stark überarbeitet - KJR-)
Langtry
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Blatt 525 = S. 3, 8. Panel, Blatt 526 = S. 4, 3. u. 5. Panel, und Blatt 565 = S. 43, 5. Panel, aus dem Album „Le Juge“, 1957 (dt.: Der Richter; engl.: The Judge)
Zeichnung: Morris; Text: René Goscinny (ungenannt), Übersetzung: Gudrun Penndorf (dt.)
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