*** Die Kommentarfunktion für Beiträge ist freigeschaltet. Bitte nutzen! --- Klickt doch bei den Anthologien einmal auf die ID.-Nr. (soweit dort vorhanden) und ihr findet eine neue Möglichkeit euch im Dickicht der Anthologien und Sammelbänden zurecht zu finden.
  Das AKWA Journal ist auch unter der Adresse wildwester.de zugänglich.  
Die bisherigen Adressen bleiben aktiv. - Mehr zum Western zudem in der AKWA Journal : Western Facebook-Gruppe .  ***
Posts mit dem Label °DDR-Western aus Polen (Roth) werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label °DDR-Western aus Polen (Roth) werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 27. Juli 2026

DDR-Western aus Polen

DDR-Western aus Polen

Zwischen 1968 und 1973 erschienen in der DDR-Paperbackreihe Kompass-Bücherei des Verlags Neues Leben in Berlin vier Western des polnischen Autors Wiesław Wernic, alle in einer Übersetzung von Ulrch Brewing. Nach der Wende wurden zwei der Romane im gleichen Verlag als NL-Taschenbuch 5 und 10 neu herausgegeben. Hier interessieren allerdings nur die deutschen Erstausgaben, die mit ausführlichen bibliographischen Informationen auch bei vip50+ berücksichtigt werden.

Der Verfasser der Romane, Wiesław Wernic, wurde am 28. Februar 1906 in Warschau geboren und war nach einem Studium der Wirtschaftswissenschaft und Journalistik im journalistischen Bereich tätig, veröffentlichte daneben aber schon in den 1920er Jahren einige Kurzgeschichten und Novellen. Erst 1965 erschien sein erster Wildwestroman Tropy wiodą przez prerię (dt.: Spuren führen durch die Prärie), dem sich in den folgenden Jahren zahlreiche weitere anschließen sollten, die oftmals mehrere Auflagen (auch posthum) erleben sollten. Wiesław Wernic verstarb am 1. August 1986.

Das Verhältnis der DDR zum Western war immer ein wenig ambivalent. Zwar erschien so manches in gedruckter Form (teils übersetzt oder auch Bücher von DDR-Autoren) und auch etliche amerikanische Westernfilme sowie die selbst produzierten DDR-Indianerfilme fanden begeisterte Zuschauer in den Kinos, aber der damals herrschenden Ideologie war das Thema Western in gewisser Hinsicht immer ein Dorn im Auge, insbesondere dann, wenn literarische Texte oder auch Filme die historische Entwicklung der Frontier als Erfolgsgeschichte darstellten und positiv bewerteten. 


SPUREN FÜHREN DURCH DIE PRÄRIE (1968)

Zusammen mit dem jungen Arzt Jack unternimmt der Trapper Charles eine Wanderung durch die Prärie Kanadas. Es ist das Jahr 1880. Weiße Siedler haben die Schwarzfußindianer in Reservate zurückgedrängt. Raub und Mord sind keine Seltenheit. Charles oder "Großer Biber", wie ihn die Indianer nennen, kommt mit Hilfe von Jack und dem Häuptling "Langer Bär" dem Verbrecher Scott auf die Spur. Scott hat zwei Geologen, die eine Goldmine entdeckt haben, getötet. Nach einer abenteuerlichen und nicht immer ungefährlichen Verfolgungsjagd stellen sie den Mörder, der bei dem Kampf den Tod findet. Die Lageskizze der Goldmine befindet sich endlich in den Händen von ehrlichen Menschen. (Vorsatztext)

DER SHERIFF  VON FORT BENTON (1970)

In Benton, einer Kleinstadt in der Nähe der kanadischen Grenze, ist ein Mord geschehen. Sheriff Irvin hat zwar einen jungen Burschen - Jim Hawkins - verhaftet, der sich verdächtig gemacht hat, aber, weil er von dessen Unschuld überzeugt ist, gibt er ihm Gelegenheit zu entkommen. Und der Erfolg gibt ihm recht: Hawkins führt den Sheriff auf die richtige Spur und liefert ihm auch Beweise. Aber der Verbrecher und seine Kumpane machen es dem Sheriff nicht leicht. Sie kennen die Prärie und finden immer wieder ein Versteck. Weil es jedoch um mehr geht als nur um den Mord an einem reichen Farmer, nämlich um die Existenz Schwarzfuß-Indianer, setzt Sheriff Irvin alles daran, die Verbrecher dingfest zu machen,  die sich inzwischen mit den Ausgestossenen des Indianerstammes verbündet haben. Nach tagelangen Ritten und vielen Gefahren gelingt im das schließlich. (Vorsatztext)




DIE SONNE VON ARIZONA (1972)

{Vorsatztext nicht vorhanden}
COLORADO (1973)

"Eigentlich wollten Jack und Gordon nur einen Ausflug nach dem Süden der Vereinigten Staaten unternehmen, um ihren gemeinsamen Freund Pedro Gonzalez zu besuchen. Doch ihr Abenteuer beginnt, als sie auf einen etwas merkwürdigen Trapper stoßen. Er nennt sich Colorado, hat ein Gewehr, das einem abgehauenen Baumstamm ähnelt, und ein Pferd, das eher wie eine Ziege aussieht. Doch bald merken sie, daß Colorado mit seinem Gewehr tatsächlich gut schießen kann und sein Pferd nicht nur schnell, sondern auch gehorsam ist. Darüber hinaus ist Colorado aber auch selbst ein ganzer Kerl, der sie aus mancher mißlichen Situation befreit." (Vorsatztext)



© by Karl Jürgen Roth

OLD TRAILS - Western Stories, Vintage Articles


Was es hier alles gibt