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Samstag, 31. Januar 2026

The Far Western Frontier 1830-1860

The Far Western Frontier 1830-1860

... war der Titel dieser inzwischen längst zu einem Klassiker gewordenen Studie über die Geschichte der Frontier. Das NonFiction-Werk erschien erstmals vor 70 Jahren in einer Hardcover-Ausgabe und 1962 dann in der hier gezeigten Paperback-Fassung. Ich ziehe das gezeigte Exemplar immer wieder gerne aus dem Buchregal, wenn es gilt, Informationen zu gewinnen.




Zum Verfasser des Buches informiert die wikipedia:
Ray Allen Billington (* 28. September 1903 in Bay City, Michigan; † 7. März 1981 in San Marino, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Historiker, der die Geschichte der amerikanischen Grenze und des amerikanischen Westens erforschte und von den 1950er bis 1970er Jahren zu einem der führenden Verteidiger der "Frontier Thesis" von Frederick Jackson Turner wurde. Er war Mitbegründer der Western History Association im Jahr 1961.

Billington studierte an der University of Michigan, wurde aber (für einen Studentenstreich) ausgewiesen. Er hielt einen Ph.B. von der University of Wisconsin (1926), einen M.A. von der University of Michigan (1927), einen Ph.D. von der Harvard University (1933) und einen M.A. von der Oxford University (1953). Außerdem erhielt er neun Ehrendoktorwürden. Er lehrte an der Clark University, dem Smith College, der Northwestern University und war als Harold Vyvyan Harmsworth Visiting Professor of American History an der Oxford University (1953-54). Er zog sich 1964 von seiner Lehrtätigkeit zurück und wurde Senior Research Associate an der Huntington Library. 
Um ihren ehemaligen Präsidenten und ihr langjähriges Mitglied zu ehren, schuf die Organization of American Historians den Ray Allen Billington Prize für das beste Buch in der amerikanischen Grenzgeschichte, "das allgemein definiert ist, um die Pionierperioden aller geografischen Gebiete und Vergleiche zwischen amerikanischen Grenzen und anderen einzubeziehen." Der Preis wird seit 1981 alle zwei Jahre vergeben, außer 1997. (wikipedia, modifiziert)

 Man mag zu Turners Frontier-Hypothese stehen wie man will, unbestreitbar bleibt aber, dass Ray Allen Billington mit seinen Arbeiten und den von ihm angestossenen und teils begleiteten Forschungsarbeiten (z.b. in der Schriftenreihe: Histories of the American Frontier) viel zur Historiographie des amerikanischen Westens beigetragen hat. Von seinen zahlreichen Schriften seien hier nur die umfassende WESTWARD EXPANSION (erstmals 1949) sowie LAND OF SAVAGERY, LAND OF PROMISE erwähnt. Natürlich gibt es - leider - keine deutschen Übersetzungen dieser Bücher.

Die erwähnten Bücher:

  • Ray Allen BILLINGTON : The Far Western Frontier 1830-1860. - New York and Evanston : Harper & Bros. 1962 (324 pp., ill.) [= Harper Torch Books. The University Library TB 3012]
  • Ray Allen BILLINGTON : Land of Savagery, Land of Promise. - The European Image of the American Frontier in the Nineteenth Century. - New York and London : W. W. Norton 1981 (364 pp., ill.)
  • Ray Allen BILLINGTON / Martin RIDGE : Westward Expansion.  A History of the American Frontier. 5th  Edition - New York : MacMillan Publishing Co. 1982 (892 pp.) - {Die fünfte Auflage entstand in Zusammenarbeit mit Martin Ridge. Es gibt eine gekürzte Version von 2001}





© by Karl Jürgen Roth

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