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Montag, 27. Juli 2026

DDR-Western aus Polen

DDR-Western aus Polen

Zwischen 1968 und 1973 erschienen in der DDR-Paperbackreihe Kompass-Bücherei des Verlags Neues Leben in Berlin vier Western des polnischen Autors Wiesław Wernic, alle in einer Übersetzung von Ulrch Brewing. Nach der Wende wurden zwei der Romane im gleichen Verlag als NL-Taschenbuch 5 und 10 neu herausgegeben. Hier interessieren allerdings nur die deutschen Erstausgaben, die mit ausführlichen bibliographischen Informationen auch bei vip50+ berücksichtigt werden.

Der Verfasser der Romane, Wiesław Wernic, wurde am 28. Februar 1906 in Warschau geboren und war nach einem Studium der Wirtschaftswissenschaft und Journalistik im journalistischen Bereich tätig, veröffentlichte daneben aber schon in den 1920er Jahren einige Kurzgeschichten und Novellen. Erst 1965 erschien sein erster Wildwestroman Tropy wiodą przez prerię (dt.: Spuren führen durch die Prärie), dem sich in den folgenden Jahren zahlreiche weitere anschließen sollten, die oftmals mehrere Auflagen (auch posthum) erleben sollten. Wiesław Wernic verstarb am 1. August 1986.

Das Verhältnis der DDR zum Western war immer ein wenig ambivalent. Zwar erschien so manches in gedruckter Form (teils übersetzt oder auch Bücher von DDR-Autoren) und auch etliche amerikanische Westernfilme sowie die selbst produzierten DDR-Indianerfilme fanden begeisterte Zuschauer in den Kinos, aber der damals herrschenden Ideologie war das Thema Western in gewisser Hinsicht immer ein Dorn im Auge, insbesondere dann, wenn literarische Texte oder auch Filme die historische Entwicklung der Frontier als Erfolgsgeschichte darstellten und positiv bewerteten. 


SPUREN FÜHREN DURCH DIE PRÄRIE (1968)

Zusammen mit dem jungen Arzt Jack unternimmt der Trapper Charles eine Wanderung durch die Prärie Kanadas. Es ist das Jahr 1880. Weiße Siedler haben die Schwarzfußindianer in Reservate zurückgedrängt. Raub und Mord sind keine Seltenheit. Charles oder "Großer Biber", wie ihn die Indianer nennen, kommt mit Hilfe von Jack und dem Häuptling "Langer Bär" dem Verbrecher Scott auf die Spur. Scott hat zwei Geologen, die eine Goldmine entdeckt haben, getötet. Nach einer abenteuerlichen und nicht immer ungefährlichen Verfolgungsjagd stellen sie den Mörder, der bei dem Kampf den Tod findet. Die Lageskizze der Goldmine befindet sich endlich in den Händen von ehrlichen Menschen. (Vorsatztext)

DER SHERIFF  VON FORT BENTON (1970)

In Benton, einer Kleinstadt in der Nähe der kanadischen Grenze, ist ein Mord geschehen. Sheriff Irvin hat zwar einen jungen Burschen - Jim Hawkins - verhaftet, der sich verdächtig gemacht hat, aber, weil er von dessen Unschuld überzeugt ist, gibt er ihm Gelegenheit zu entkommen. Und der Erfolg gibt ihm recht: Hawkins führt den Sheriff auf die richtige Spur und liefert ihm auch Beweise. Aber der Verbrecher und seine Kumpane machen es dem Sheriff nicht leicht. Sie kennen die Prärie und finden immer wieder ein Versteck. Weil es jedoch um mehr geht als nur um den Mord an einem reichen Farmer, nämlich um die Existenz Schwarzfuß-Indianer, setzt Sheriff Irvin alles daran, die Verbrecher dingfest zu machen,  die sich inzwischen mit den Ausgestossenen des Indianerstammes verbündet haben. Nach tagelangen Ritten und vielen Gefahren gelingt im das schließlich. (Vorsatztext)




DIE SONNE VON ARIZONA (1972)

{Vorsatztext nicht vorhanden}
COLORADO (1973)

"Eigentlich wollten Jack und Gordon nur einen Ausflug nach dem Süden der Vereinigten Staaten unternehmen, um ihren gemeinsamen Freund Pedro Gonzalez zu besuchen. Doch ihr Abenteuer beginnt, als sie auf einen etwas merkwürdigen Trapper stoßen. Er nennt sich Colorado, hat ein Gewehr, das einem abgehauenen Baumstamm ähnelt, und ein Pferd, das eher wie eine Ziege aussieht. Doch bald merken sie, daß Colorado mit seinem Gewehr tatsächlich gut schießen kann und sein Pferd nicht nur schnell, sondern auch gehorsam ist. Darüber hinaus ist Colorado aber auch selbst ein ganzer Kerl, der sie aus mancher mißlichen Situation befreit." (Vorsatztext)



© by Karl Jürgen Roth

Sonntag, 26. Juli 2026

William MacLeod Raine & G. F. Unger (Roth)

William MacLeod Raine & G. F. Unger

Gibt es eine direkte Verbindung zwischen den beiden Westernklassikern? Vermutlich nicht - oder vielleicht doch?

Immerhin ist es gut möglich, dass Unger einiges vom amerikanischen Autor William MacLeod Raine gelesen hat. Es gab zwar nicht allzu viele Übersetzungen von Raine ins Deutsche aber schon vor 1945 erschien ein Roman und später gab's dann einige Leihbuch- bzw. Romanheftausgaben. Unger hat für seine Recherchen zudem durchaus auch auf englischsprachige Texte zurückgegriffen.

Doch jetzt kommt noch etwas anderes - vielleicht marginales - ins Spiel: 1975 erschien bei Zauberkreis ein Unger-Taschenbuch mit dem Titel LATIMER. Es zeigt auf dem Titelbild eine männliche Person in typischem Western-Outfit, sitzend auf einem leicht gekippten Stuhl, beide Füße auf einem Tisch liegend und mit einem Revolver spielend. Das nicht signierte Bild dürfte vom bekannten deutschen Illustrator Rudolf Sieber-Lonati stammen und dieser hat wohl ein Publicityfoto von William MacLeod Raine als Vorlage / Inspiration für seine Illustration verwendet. 

Einzelheiten sind zwar durchaus unterschiedlich, so blickt Lonatis Figur ein wenig drohend usw. - aber eine Verwandtschaft beider Bilder kann meines Erachtens nicht geleugnet werden. Somit zurück zur Eingangsfrage: 

Es gab über Lonatis Illustration und das nicht datierte Publicityfoto durchaus eine gewisse Beziehung zwischen William MacLeod Raine und G. F. Unger, wobei ausdrücklich betont sei, dass der von mir als Autor sehr geschätzte G. F.  Unger nie den von mir gleichfalls geschätzten William MacLeod Raine plagiiert hat.




© by Karl Jürgen Roth

Samstag, 25. Juli 2026

Deutsche Western im Paperback (Roth)

Deutsche Western im Paperback

Zwei Romane von Uwe Hans Wilken (* 22. Januar 1937 in Hamburg; † 16. Oktober 2001) in Hamburg)  als Paperbacks aus dem eigentlich für seine Leihbücher bekannten Rekord-Verlag in Viersen. In den 1970er Jahren veröffentlichte dieser Verlag (genau wie zuvor z.B. auch Feldmann) etliche seiner Leihbücher auch als Paperbacks, ob es daneben 'normale' Leihbuchausgaben dieser Titel gab, müsste im Einzelfall geprüft werden.

In der Paperback-Reihe REKORD WESTERN erschienen von U. H. Wilken unter anderen 1973 die beiden hier vorgestellten 'Roman[e] aus dem amerikanischen Westen':
  • Todesspur durch Wyoming
  • Willcox City
Vom erstgenannten Titel verzeichnet Pulverrauch fünf weitere Ausgaben im Romanheft-Format, darunter eine EBook-Variante. Von Willcox City gab es laut dieser Quelle nur einen Nachdruck als Romanheft unter dem modifizierten Titel Ein Marshal starb für Willcox City.

Zum Schmunzeln angeregt hat mich der Titel Willcox City, veröffentlichte U. H. Wilken zahlreiche seiner Romane doch auch unter dem Pseudonym Les Willcox. Überhaupt war er ein sehr produktiver Verfasser von Leihbüchern, Romanheften und Taschenbüchern (Paperbacks); seine Veröffentlichungsliste umfasst Hunderte von Texten, die teils auch mehrfache Nachauflagen erlebten. Vorwiegend waren es Western, doch gestattete Wilken sich gelegentlich auch Ausflüge in andere Subgenres der unterhaltenden Literatur. Neben seinem zumeist nur abgekürzt verwandten Realnamen schrieb er als Les Willcox, Colin Scope und unter den Verlagspseudonymen Tom Frisco und Benito Martinez. 

Freitag, 24. Juli 2026

DIE ABENTEURER 13 : Wo Menschen wie Götter sind ...

Die Abenteurer - Band 13

Die Abenteurer - Band 13

Wo Menschen wie Götter sind ...

von Frank Thys (Frank Rehfeld)

Nachdem der Peilsender entfernt worden ist, gelingt es den Abenteurern, das Tor zu öffnen.

Nachdem Tom und Gudrun von Sir Ian Sutherland ausgesucht worden sind, entscheidet das Los, wer noch mit durch das Tor gehen wird. Die Entscheidung fällt beim Streichholzziehen.

Connor zieht den Kürzeren, so dass neben Tom und Gudrun auch Sir Ian Sutherland, sowie Valerie und Pierre mit zwei einheimischen Trägern das Tor durchschreiten werden.

Nach wenigen Metern bricht die Gruppe jedoch zusammen. Sie erwachen in einer ihnen unbekannten Welt, in der anscheinend ein Kampf um die Stadt Chalon und die Vorherrschaft um das Auge der Weisheit tobt.

In ihren 'Träumen‘ werden alle einer Prüfung unterzogen, deren Bestehen letztendlich in der Entscheidung des Gebrauchs oder Nichtgebrauchs des Auges des Weisheit liegt.

Pierre Leroy, Ian Sutherland sowie Tom Ericson in Begleitung von Gudrun Heber zerstören den Kristall, dessen Macht nicht missbraucht werden darf.

Valerie dagegen entscheidet sich dafür, statt den Zwerg, der sie begleitet, den Kristall zu retten. Damit hat sie die Prüfung nicht bestanden und ist als Strafe zur Greisin gealtert.

Aber es gibt noch Hoffnung für Valerie. Durch eine Stimme erfahren sie, dass jenseits des zweiten Tores eine Heilung möglich ist.

das zweite Tor muss innerhalb einer Mondphase (28 Tage) geöffnet werden, sonst schließt sich das erste Tor auf ewig und es gibt keine Rettung mehr...


Titelbild: Maren

Innenillustrationen: Thorsten 'Melvin' Wilkens

Besonderheiten: Mythen, Fakten und Legenden, Teil 13: Der Ursprung des Mythos Atlantis


Irgendwie konnte ich mich mit "WO MENSCHEN WIE GÖTTER SIND" nicht so recht anfreunden, denn der "ABENTEURER"-Roman von Frank Rehfeld wirkt insbesondere in Bezug auf die Prüfungen von Tom, Gudrun, Ian Sutherland, Pierre und Valerie nicht gerade sehr überzeugend. Zudem wurde die ganze Handlung des Romans vom Autor auch unnötig in die Länge gezogen.

Die Frage, die man sich jedoch stellen muss, ist, warum alle ihre Prüfungen alleine bestehen müssen, nur bei Tom und Gudrun wird eine Ausnahme gemacht, sie dürfen die Prüfungen zusammen lösen.

Auch das Auftauchen des Zwerges Gurk (die Figur stammt wahrscheinlich aus der Serie "DER HEXER") gehört und passt nicht so recht in eine Serie wie "DIE ABENTEURER“ hinein.

So ist "WO MENSCHEN WIE GÖTTER SIND" alles in allem ein eher durchschnittlicher bzw. mittelmäßiger Roman, der vor allem aufgrund seiner misslungenen Handlung wenig überzeugt.


© by Ingo Löchel


In allgemein gehaltener Form habe ich die Serie DIE ABENTEURER hier im März 2026 vorgestellt. Es freut mich besonders, dass Ingo Löchel sich jetzt dazu bereit erklärt hat, uns Einzelhefte in seinen Beiträgen näher zu bringen. -KJR-
© by Ingo Löchel

Donnerstag, 23. Juli 2026

PLASTIKFIGUREN/TOYSOLDIERS: Louis Marx (Roth)

Figuren : "Marxisten" im Wilden Westen


Die amerikanische Firma von Louis Marx veröffentlichte neben Playsets (z. B. Fort Apache) auch zahlreiche einzeln erhältliche Figuren aus dem Themenbereich des amerikanischen Westens. Neben kleineren Maßstäben (z. B. 60 mm) gab es auch große Figuren (6'').
1964 wurden hier jeweils sechs Cowboys und Indianer in unterschiedlichen Haltungen produziert, die überwiegend hervorragend gestaltet waren und auch heute noch einem Blickfang in einer Sammlervitrine bieten. Die Figuren waren nicht bemalt und wurden in einfarbigem Plastik hergestellt. Ich erinnere mich daran, dass ich einst - in den 1960er Jahren - einige dieser Figuren besessen habe, die mir meine Eltern in einem lokalen, frühen Supermarkt hier in Deutschland gekauft hatten.
Es gab Figuren in diesen Haltungen auch im kleineren Maßstab, zudem sind von den großen Modellfiguren auch spätere Kopien bekannt. Abgesehen von Cowboys & Indianern gab es weitere Serien mit großen "Marxisten".









© by Karl Jürgen Roth

Mittwoch, 22. Juli 2026

Vintage Western Paperbacks (Roth)

Vintage Western Paperbacks

Bei vip50+ gibt es ein paar neue Einträge zu alten Western Paperbacks aus den Programmen von Ace Books und Pocket Books, erschienen zwischen 1952 und 1965. Ausführlichere Angaben bei vip50+.



Peter FIELD - The End of the Trail

Pocket Books 902


Peter FIELD - Guns Roaring West

Pocket Books 6212
 

Peter FIELD - War in the Painted Buttes


Pocket Books 35038

Clay FISHER - Niño

Pocket Books 6129


Ernest HAYCOX - The Last Rodeo [Ten Stories]

Pocket Books 1148


Tom WEST - Bad Blood at Bonita Basin | Rattlesnake Range

Ace Double 04612


© by Karl Jürgen Roth


Dienstag, 21. Juli 2026

DIE ABENTEURER 12 : Der 'Mann in Schwarz'

Die Abenteurer - Band 12

Die Abenteurer - Band 12

Der 'Mann in Schwarz'

von Hubert H. Simon (Hubert Haensel)


Während Kar den Aufenthaltsort des Auges der Göttin Khom in den Räumen der Universität von Yale identifizieren kann, macht sich auch der Mann in Schwarz unter dem Einfluss der goldenen Sichel, die einst von den Feinden der Atlanter geschaffen wurde, auf den Weg nach Yale, um den Kristall zu zerstören.

Unterdessen begibt sich das A. I. M. Team unter Führung von Ian Sutherland mit dem erbeuteten Goldkopf zu Tom und Gudrun nach Bolivien, um das Tor nach Atlantis zu öffnen.

Nachdem sie die drei Teile des Kopfes in das Tor einfügt haben, bemerken die Abenteurer; nachdem sich das Tor nicht öffnet, dass Kar einen Sender an den Goldkopf angebracht hat.

Sutherland beauftragt daraufhin einen der einheimischen Führer den Sender fortzuschaffen. Doch der ist davon so fasziniert, dass er diesen mit in sein Dorf nimmt.

Unterdessen verhindert Cahuna im Körper des Polizisten Ben Richards, dass das Auge der Göttin Khom zerstört wird. Mit einem Vorschlaghammer kann er die goldene Sichel beschädigen, so dass sie schließlich zusammen mit dem Mann in Schwarz vernichtet wird. Danach bringt Cahuna im Körper des Polizisten den Kristall in Sicherheit.

Kar, der ebenfalls in Yale eingetroffen ist, kommt zu spät. Statt sich weiter um den verschwunden Kristall zu kümmern, will er nun verhindern, dass das A. I. M.-Team das Tor nach Atlantis öffnet...


Titelbild: Luis Royo

Innenillustrationen: Thorsten 'Melvin' Wilkens

Besonderheiten: Mythen, Fakten und Legenden, Teil 12: Atombomben vor 4000 Jahren?


In DER "MANN IN SCHWARZ" geht es mit den ABENTEURERN am Tor nach Atlantis in Südamerika weiter.

Eine zweite Handlung beschäftigt sich, wie der Titel des Romans verrät, mit dem Mann in Schwarz, der sich im Besitz der goldenen Sichel befindet, und unter deren negativen Einfluss geraten ist.

Alles in allem präsentiert der Autor HUBERT HAENSEL einen abgerundeten Roman, der allerdings das Manko hat, dass die goldene Sichel am Ende des Romans zerstört wird.

Vermutlich hätte man aus dem Thema "Goldene Sichel" noch eine Menge rausholen können. Auch die Hintergründe zu diesem Artefakt bleiben ziemlich im Dunkeln. Man erfährt nur, dass sie eine Waffe der Feinde der Atlanter gewesen ist. Mehr aber auch nicht.

© by Ingo Löchel


In allgemein gehaltener Form habe ich die Serie DIE ABENTEURER hier im März 2026 vorgestellt. Es freut mich besonders, dass Ingo Löchel sich jetzt dazu bereit erklärt hat, uns Einzelhefte in seinen Beiträgen näher zu bringen. -KJR-
© by Ingo Löchel

Montag, 20. Juli 2026

Westernklassiker : Desperate Man

Westernklassiker : Desperate Man

Wayne D. Overholser (1906-1996) ist auch deutschen Westernfreunden kein Unbekannter. Schon in den 1940er Jahren erschienen seinen ersten Romane in den USA als Hardcover und in den 1950er Jahren gab es auch schon einige deutsche Übersetzungen im Leihbuchformat oder als Paperback. DESPERATE MAN erschien 1957 erstmals in Buchform (zuvor gab es eine kürzere Fassung als THE DESPERATE MEN in einem Magazin), eine deutsche Taschenbuchausgabe als SHERIFF OHNE STERN erschien 1971 in der Übersetzung von Fritz Moeglich.


New York : The Macmillan Company 1957





New York : Dell 1969
Titelillustration: Frank McCarthy




München: Wilhelm Heyne [Heyne Western 2254]1971
Titelillustration: Frank McCarthy




© by Karl Jürgen Roth

Sonntag, 19. Juli 2026

Westernklassiker : Desperate Men

Westernklassiker : Desperate Men [NON FICTION]

James D[avid] Horan (1914-1981) veröffentlichte DESPERATE MEN erstmals 1949 bei Putman's in New York und parallel dazu bei Thomas Allen Ltd. im kanadischen Toronto. Auf knapp 300 Seiten berichtet er über die berüchtigten und berühmten Outlaws des amerikanischen Westens. Aus einem Werbetext: 
James Horan, a widely-respected Western historian, obtained unprecedented access to sealed Pinkerton Files about several dangerous desperadoes that he exposes here for the first time. Excellent [...] narrative about the Wild West, Pinkerton Detective Agency, and prominent outlaws like Jesse and Frank James, the Youngers, Butch Cassidy, and the huge 400-man Wild Bunch of Wyoming that terrorized three states.
In englischer Sprache gab es etliche Nachauflagen, leider aber keine Übersetzung ins Deutsche.
  • DESPERATE MEN. Revelations from the Sealed Pinkerton Files
    by James D. Horan
    New York : J. P. Putman's Sons 1949 [zeitgleich: Thomas Allen Ltd. Toronto] (294 pp., ill.)









© by Karl Jürgen Roth

Samstag, 18. Juli 2026

Westernklassiker: The Trail of the White Mule

Westernklassiker: The Trail of the White Mule

Ältere Übersetzungen von B. M. Bowers (1871-1940) zahlreichen Romanen fehlen hierzulande - in jüngster Zeit gab es ein paar EBooks, wobei ich hier nichts zur Qualität der Übertragungen ins Deutsche sagen kann. Im englischsprachigen Raum war das anders. Hier waren die abenteuerlichen Westerngeschichten der Autorin lange populär und wurden in vielen Ausgaben immer wieder veröffentlicht, so gibt es den hier vorgestellten Roman THE TRAIL OF THE WHITE MULE auch zum kostenfreien Download. Die gebundene Ausgabe erschien 1922 bei Little Brown & Company in Boston und im gleichen Jahr auch bei Grosset and Dunlap in New York, die Schutzumschläge und das jeweilige Frontispiz zeigen die gleiche Illustration von Frank Tenney Johnson.
Zu den Sujets der Romane von B. M. Bower, von der Rückseite des Schutzumschlags:
"Thrilling stories of the land of the open sky in which all the drollery, the hard riding and the brushes between rustlers, greasers and cowpunchers are faithfully and graphically rendered."


Boston : Little, Brown and Company 1922 (278 pp)




New York : Grosset and Dunlap 1922 (278 pp.)






© by Karl Jürgen Roth

Freitag, 17. Juli 2026

Todesfalle Bangkok

Die Abenteurer - Band 11

Die Abenteurer - Band 11

Todesfalle Bangkok

von Frank Thys (Frank Rehfeld)


In Rio de Janeiro gelingt es Jack Warden nicht, den Goldkopf aus Yukatan an einen Hehler zu verkaufen, so dass sein nächstes Ziel Johannesburg ist. Unterdessen erhält Suzy Duvall von Kar den Auftrag, den Goldkopf in ihren Besitz zu bringen.

Auf Oak Dun erfahren Ian Sutherland, Connor, Pierre Leroy sowie Valerie Gideon vom Orakel, dass der Goldkopf, wie Gudrun Heber bereits vermutet hat, der Schlüssel zum Tor nach Atlantis ist, und Jack Warden auf den Weg nach Johannesburg ist, um dort den Kopf zu verkaufen.

Pierre und Valerie fliegen daraufhin nach Johannesburg, wo sie vom CIA-Agenten Mike Randall einen Tipp bekommen, welchen Hehler sie aufsuchen müssen.

Vom Hehler Stan Garrett erfährt Jack Warden indessen, dass eine gewisse Suzy Duvall an den Kauf des Goldkopfes interessiert ist, der aber in Bangkok abgewickelt werden soll.

Nachdem Warden den Laden des Hehlers wieder verlassen hat, tauchen Suzy Duvall und Kar auf, der den Hehler mit einem Parasiten infiziert. Unter dem Einfluss des Parasiten greift Garrett daraufhin Pierre und Valerie an, nachdem sie seinen Laden betreten haben.

Die Ex-Mossad-Agentin verletzt den Infizierten so schwer, dass dieser schließlich stirbt, doch er kann den beiden Abenteurern noch die beiden Worte „Johannesburg“ und „Suzy Duvall“ verraten.

In Bangkok angekommen werden Pierre und Valerie vom thailändischen Geheimdienst entführt, der ihnen 48 Stunden Zeit gibt wieder aus Bangkok zu verschwinden. Kwok-Yu vom Geheimdienst verrät ihnen aber, wo sich Suzy Duvall aufhält ...

 

Titelbild: Hassan Kocbay

Innenillustrationen: Thorsten 'Melvin' Wilkens

Besonderheiten: Mythen, Fakten und Legenden, Teil 11: Über die Schrift und alte Schriften

 

Mit "TODESFALLE BANGKOK" präsentiert FRANK REHFELD einen  sehr spannend und abwechslungsreich geschriebenen „ABENTEURER“-Roman, in dem sich der Autor gegenüber dem Roman "DAS ERBE VON STONEHENGE" positiv steigern kann.

Nach "DER WEG DES ORAKELS" absolvieren Pierre Leroy und Valerie Gideon in "TODESFALLE BANGKOK" ihr zweites gemeinsames Abenteuer, das es insbesondere durch das Auftauchen Kar und Suzy Duvall und den Einsatz eines Parasiten in sich hat.

© by Ingo Löchel


In allgemein gehaltener Form habe ich die Serie DIE ABENTEURER hier im März 2026 vorgestellt. Es freut mich besonders, dass Ingo Löchel sich jetzt dazu bereit erklärt hat, uns Einzelhefte in seinen Beiträgen näher zu bringen. -KJR-
© by Ingo Löchel

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