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Donnerstag, 23. April 2026

Unter Geiern (1964)

Die Karl May-Filme : Unter Geiern

Der Western im Film - Die 1960er Jahre

Unter Geiern (1964)


Die Farm des Siedlers Baumann (Walter Barnes) wird von Prestons (Sieghard Rupp) „Geier-Bande“ überfallen, wobei Baumanns Frau und dessen Tochter getötet werden, und es die Banditen so aussehen lassen, als hätten Indianer die Farm angegriffen.

Winnetou (Pierre Brice), Baumann und dessen Sohn Martin (Götz George), die sich auf der Jagd befinden, kommen zu spät, um eingreifen zu können.

Baumann ist so außer sich vor Schmerz, dass er den Stamm der Schoschonen unter ihrem Häuptling Wokadeh (Georg Mitić) beschuldigt, den Überfall begangen zu haben.

Kurz danach bekommt die Baumann-Farm Besuch von Annie, die sich in Begleitung von Old Surehand (Stewart Granger) und Old Wabble (Mihail Baloh) befindet.

Zudem taucht der „Geier“-Bandit Weller (Mihail Baloh), der sich als Prediger verkleidet hat, auf der Farm auf, der behauptet, Zeuge des Überfalls durch die Schoschonen gewesen zu sein. Während Martin ihm gegenüber misstrauisch bleibt, vertraut sein Vater dem Fremden.

Auch ein Offizier kommt auf die Farm und erzählt, dass er mit seinen Männern einen Siedlertreck schützen und den Geiern das Handwerk legen will. Annie beobachtet kurz darauf, wie er und Weller einen Brief austauschen und entlarvt ihn als Lügner.

Als Old Surehand eingreift wird der falsche Offizier in Notwehr getötet. Weller gelingt jedoch die Flucht und kehrt zu seiner Bande zurück, wo er dem Anführer Preston von Annies Diamanten erzählt, der ihn danach zum Treck der Siedler schickt, um diese in einen Hinterhalt zu locken.

Am nächsten Tag brechen Old Surehand, Old Wabble und Baumann auf, um die Siedler vor den Banditen zu warnen.

Kurz danach wird Annie von Männern der Geierbande entführt, denen Martin unbemerkt nachreitet und ihnen bis in ihr Versteck folgt. Durch das Eingreifen von Winnetou gelingt Annie und Martin schließlich die Flucht.

Doch als sie den Siedlertreck erreichen, treffen Annie und Martin dort unverhofft auf den Banditen Weller, der nach wie vor als Prediger getarnt ist…


Nach dem Erfolg von „WINNETOU 2. TEIL“ (1964) war eigentlich mit „WINNETOU UND DER BÄRENJÄGER“ ein weiterer „KARL MAY“-Film mit PIERRE BRICE und LEX BARKER geplant.

Doch als es dem Produzenten Horst Wendlandt gelang, den Schauspieler STEWART GRANGER als Old Surehand zu gewinnen, wurde das Drehbuch entsprechend umgeschrieben. Granger erhielt für seine Rolle in dem „KARL MAY“-Film eine Gage von 300.000 DM.

Die Dreharbeiten zu „UNTER GEIERN“ unter der Regie von ALFRED VOHRER begannen am 10. August 1964 in Jugoslawien

Im Hochtal von Grobnik Polje erbaute der Architekt Vladimir Tadej ‚Baumanns Ranch‘. Für die Bärenszenen begnügte man sich nach den schlechten Erfahrungen mit echten Grizzlybären in „WINNETOU 2. TEIL“, mit Aufnahmen von einheimischen Bären, obwohl diese erheblich kleiner waren als Grizzlys.

Die Goldgräbersiedlung mit dem Saloon als Mittelpunkt erbaute Vladimir Tadej in der Paklenica-Schlucht. Am Stausees Perućko Jezero in der Nähe der Ortschaft Vrlicka wurde der Kampf um die Wagenburg gedreht.

Wie bereits seine Vorgänger, lief auch der „KARL MAY“-Film „UNTER GEIERN“ sehr erfolgreich in den westdeutschen Lichtspielhäusern, der 5,5 Millionen Zuschauer in die Kinos lockte.

Aufgrund des Erfolges erhielt der Film eine „GOLDENE LEINWAND“ für über drei Millionen Besucher innerhalb von zwölf Monaten.

© by Ingo Löchel

Unter Geiern

BRD/Jugoslawien/Frankreich/Italien 1964


Stab

Regie: Alfred Vohrer

Drehbuch: Eberhard Keindorff und Johanna Sibelius

Kamera: Karl Löb

Schnitt: Hermann Haller

Musik: Martin Böttcher


Darsteller

Pierre Brice als Winnetou

Stewart Granger als Old Surehand

Götz George als Martin

Elke Sommer als Annie

Sieghardt Rupp als Preston

Paddy Fox als Old Wabble

Dunja Rajter als Betsy

Walter Barnes als Baumann

Mihail Baloh als Weller

Renato Baldini als Richter Leader

Mario Girotti als Baker jr.

Voja Mirić als Stewart

Louis Velle als Gordon

Stole Arandjelović als Milton

Ilija Ivezić als Jackie

Dušan Bulajić als Bloomfield

Davor Antolić als Rod

Boris Dvornik als Fred

Mirko Kraljev als Bill

Djordje Nenadović als Miller

Georg Mitić (Goyko Mitić] als Wokadeh


FSK: Ab 12 Jahren

Laufzeit: 100 Minuten


Deutscher Kinostart: Am 8. Dezember 1964



© by Ingo Löchel - Mehr von Ingo ist im BLACK STONE MAGAZINE (extern) zu lesen. -KJR-

Donnerstag, 9. April 2026

Die Karl May-Filme: Winnetou 1 (Löchel)

Die Karl May-Filme : Winnetou 1

Der Western im Film - Die 1960er Jahre

Winnetou 1 (1963)



Nachdem Schwarzer Adler in die Hände des Banditen Santer (Mario Adorf) und seiner Leuten gefallen ist, wird er von ihnen gefoltert, die herauszufinden wollen, woher die Apatschen ihr Gold holen.

Doch der junge Apachenkrieger weigert sich die Information herauszugeben und wird daraufhin von einen der Banditen erschossen.

Unterdessen beobachtete der Häuptlingssohn Winnetou (Pierre Brice), dass die „Great Western Railway“ gegen alle Abmachungen eine Eisenbahnlinie durch das Apachengebiet baut.

Dagegen hatte Old Shatterhand (Lex Barker), ein deutscher Vermessungsingenieur, den entsprechenden Streckenabschnitt für die Eisenbahnlinie so vermessen, dass er im Halbkreis um das Gebiet der Apachen herumführt.

Daher wird er in Chicago von Chefingenieur Winter beauftragt, die Einhaltung des Generalplans zu kontrollieren.

Mit einem Versorgungstreck aus El Paso, dem sich die drei Scouts Sam Hawkens (Ralf Wolter), Dick Stone (Demeter Bitenc) und Will Parker (Husein Čokic) anschließen, zieht Old Shatterhand zum Eisenbahnerlager.

Doch auf dem Weg dorthin greifen die Kiowas, die mit Santer unter einer Decke stecken, den Wagenzug an, werden aber in die Flucht geschlagen.

Nachdem Old Shatterhand im Eisenbahnerlager eingetroffen ist, kommt er den betrügerischen Machenschaften des Bauunternehmers Bancroft (Branko Špoljar) auf die Schliche. Dieser und sein Teilhaber Santer wollten durch die Verkürzung der Strecke einige hunderttausend Dollar der Baukosten einsparen und sich heimlich einstecken.

Daraufhin stellt Old Shatterhand den Vermesser Bill Jones (Walter Barnes) zur Rede, der die Bahn nach dem von Bancroft gefälschten Plan gutgläubig absteckt hat, obwohl sie widerrechtlich durch das Gebiet der Apachen führt.

Während er Jones anweist, das gesamte Material zur ursprünglich geplanten Strecke abzutransportieren, tauchen Winnetou und sein Mentor Klekih-petra (Hrvoje Svob) im Eisenbahnlager auf.

Während Old Shatterhand mit ihnen verhandelt, erscheint plötzlich Santer mit seinen Leuten. Er erschießt Klekih-petra, nimmt Winnetou gefangen und liefert ihn an die Kiowas aus, die die Todfeinde der Apachen sind.

Doch in der Nacht gelingt es Old Shatterhand, Winnetou vom Marterpfahl der Kiowas loszuschneiden. Dabei gibt er sich zwar nicht zu erkennen, nimmt aber Winnetous Amulett, eine Kette mit einer Grizzlybärenkralle, an sich.

Nach der Befreiung Winnetous ziehen Old Shatterhand und die Bahnarbeiter nach Roswell, wo sich Santer und seine Leute im Saloon verbarrikadiert haben. Nach einem verlustreichen Kampf, kann der Saloon schließlich mit Hilfe einer umgeleiteten Lokomotive gestürmt werden.

Doch bevor sie Santer in die Hände bekommen können, greifen die Apachen die Stadt Roswell an, um sich für den Tod Klekih-petras an den Weißen zu rächen…


Nach dem großen Erfolg von „DER SCHATZ IM SILBERSEE“ wurde mit „WINNETOU 1. TEIL“ bereits die nächste „KARL MAY“-Verfilmung geplant, deren Drehbuch in der ersten Juniwoche 1963 fertiggestellt wurde, so dass die Dreharbeiten zum Film unter der Regie von HARALD REINL mit LEX BARKER und PIERRE BRICE in den Hauptrollen am 1. Juli 1963 in Jugoslawien beginnen konnten.

Nachdem „WINNETOU 1. TEIL“ am 11. Dezember 1963 in den westdeutschen Kinos startete, wurde der Film wie „DER SCHATZ IM SILBERSEE“ ein Riesenerfolg an den Kinokassen, so dass der der „KARL MAY“-Film am 17. September 1964 mit der „Goldenen Leinwand“ für über drei Millionen Besucher innerhalb von 12 Monaten ausgezeichnet wurde.

Hinzu kam 1965 ein "BAMBI" in der Kategorie "Kassenstärkster Film national" für den geschäftlich erfolgreichsten Film 1964.

1967 brachte die Constantin eine um sieben Minuten gekürzte Fassung mit der neuen Altersfreigabe von 6 Jahren heraus.

Mit „WINNETOU 1. TEIL“ präsentiert der Regisseur HARALD REINL eine atmosphärisch dicht inszenierte Westernverfilmung, die insbesondere durch die sehr gelungenen und realistischen Reiter- und Kampfszenen punkten kann.

Einer der Höhepunkte der „KARL MAY“-Verfilmung von HARALD REINL ist ohne Zweifel die totale Zerstörung des Western-Saloons der Stadt Roswell durch eine echte Lokomotive, wobei bei dieser Szene erschwerend hinzukam, dass sie von der Filmcrew nur ein einziges Mal gedreht werden konnte, denn danach war der Saloon total zerstört.

© by Ingo Löchel


Winnetou 1. Teil

BRD/Jugoslawien/Italien 1963


Stab

Regie: Harald Reinl

Drehbuch: H. G. Petersson

Kamera: Ernst W. Kalinke

Schnitt: Hermann Haller

Musik: Martin Böttcher


Darsteller

Lex Barker als Old Shatterhand

Pierre Brice als Winnetou

Mario Adorf als Santer

Marie Versini als Nscho-tschi

Walter Barnes als Bill Jones

Ralf Wolter als Sam Hawkens

Mavid Popović als Intschu-tschuna

Hrvoje Svob als Klekih-petra

Branko Špoljar als Bancroft

Chris Howland als Jefferson Tuff-Tuff

Nikša Stefanini als Bullock

Dunja Rajter als Belle

Antun Nalis als Barkeeper Hicks

Husein Čokic: als Will Parker

Demeter Bitenc als Dick Stone


FSK: Ab 12 Jahren

Laufzeit: 101 Minuten


Deutscher Kinostart: Am 11. Dezember 1963 


© by Ingo Löchel - Mehr von Ingo ist im BLACK STONE MAGAZINE (extern) zu lesen. -KJR-

Donnerstag, 2. April 2026

Der Western im Film - Die 1960er Jahre Der Schatz im Silbersee (Löchel),

Der Schatz im Silbersee

Der Western im Film - Die 1960er Jahre

Der Schatz im Silbersee (1962)


Colonel Brinkley (Herbert Lom) und seine Männer überfallen eine Kutsche, die auf dem Weg nach Tulsa ist, und ermorden dabei einen Mann namens Engel, dem sie einen Teil einer Karte stehlen, der zu einem geheimnisvollen Schatz im Silbersee führen soll.

Nachdem die Postkutsche führerlos mit der Leiche von Engel das Westernstädtchen Tulsa erreicht, schwört dessen Sohn Fred (Götz George) bittere Rache. Er macht sich zusammen mit Sam Hawkens (Ralf Wolter) und Gunstick Uncle (Mirko Boman) auf die Suche nach den Mördern seines Vaters.

Dabei treffen sie auf Winnetou (Pierre Brice) und Old Shatterhand, die anhand von Spuren ebenfalls das Verbrechen entdeckt haben.

Von Fred Engel erfährt Old Shatterhand, dass sich die zweite Hälfte der Schatzkarte im Besitz von Engels Partner, Mr. Patterson (Jan Sid), befindet, der sich auf der befestigten Farm von Mrs. Butler (Marianne Hoppe) aufhält.

Gerade noch rechtzeitig treffen Old Shatterhand, Sam Hawkens, Fred Engel und Gunstick Uncle ein, um den ersten Angriff der Banditen unter Führung des Colonels auf die befestigte Farm abzuwehren.

Brinkleys Männer können jedoch Mr. Patterson und seine Tochter Ellen (Karin Dor), die gerade von einem Ausritt zurückkehren, gefangen nehmen und wollen sie nur gegen Herausgabe des zweiten Schatzkartenteils, den Patterson auf der Farm zurückgelassen hatte, freilassen

Durch einen verborgenen Fluchttunnel können Old Shatterhand und Fred Engel die Farm verlassen und danach Patterson und seine Tochter befreien und sie sicher zur Farm zurückbringen.

Nachdem sie entdeckt haben, dass Patterson mit seiner Tochter geflohen ist beginnen die Banditen einen weiteren Angriff auf die Farm.

Bevor es ihnen jedoch gelingt, die Farm endgültig zu erobern, taucht Winnetour in letzter Sekunden mit den Kriegern vom Stamm der Osagen ein, woraufhin der Colonel und seine Männer die Flucht ergreifen.

Auf dem Weg zum Silbersee werden Old Shatterhand, Winnetou und der Rest der Gruppe, der sich auch der nach Schmetterlingen suchende englische Lord Castlepool (Eddie Arendt) angeschlossen hat, vom Stamm der Utahs umzingelt, die glauben, die Truppe habe ihr Dorf niedergebrannt, das in Wirklichkeit von Colonel Brinkley und seinen Banditen überfallen worden ist.

In dem Durcheinander des Kampfes gelingt es dem Colonel, Ellen Patterson und Fred Engel zu entführen.

Unterdessen muss Old Shatterhand mit dem Häuptling der Utahs, „Großer Wolf“ (Jozo Kovačević), einen Kampf auf Leben und Tod bestreiten, um die Indianer von der Unschuld ihrer Gefangenen zu überzeugen.

Nachdem Old Shatterhand während des Kampfes das Leben des Häuptlings verschont hat, kann er mit seinen Gefährten ungehindert das Dorf der Utahs wieder verlassen.

Eine erneute Verzögerung der Reise zum Silbersee tritt ein, als der Unterhäuptling der Utahs, „Rollender Donner“ (Slobodan Dimitrijević), auf eigene Faust die Truppe um Old Shatterhand angreift und daraufhin vom eigenen Häuptling „Großer Wolf“ erschossen wird.

Nach dem Rauchen der Friedenspfeife machen sie sich zusammen mit den Indianern auf den Weg zum Silbersee, wo Colonel Brinkley bereits mit Ellen Patterson und Fred Engel angekommen ist und wo die Banditen beginnen, ein Floß zu bauen…

Nachdem der Produzent HORST WENDLANDT den US-Schauspieler LEX BARKER in dem Hollywood-Film “LEDERSTRUMPF“ gesehen hatte, war er davon überzeugt, in Barker die ideale Besetzung des OLD SHATTERHANDs für seine geplante „Karl May“-Verfilmung “DER SCHATZ IM SILBERSEE“ gefunden zu haben.

Aber Barker zögerte noch. Er war sich nicht sicher, ob er die Rolle annehmen sollte. Doch seine Frau war sich sicher und überredete ihn, die Rolle des Old Shatterhand zu übernehmen, was sich nicht nur für den Film, sondern auch für Barkers weitere Karriere als Glücksfall erweisen sollte.

Auf der Berlinale, wo er einen SILBERNEN BÄREN für seine Nebenrolle in dem spanischen Film LOS ATRACADORES erhalten hatte, begegnete der französische Schauspieler PIERRE BRICE, 1962 Horst Wendlandt, der ihm die Rolle des WINNETOU in der geplanten Karl-May-Verfilmung „DER SCHATZ IM SILBERSEE“ anbot.

Doch auch Pierre Brice war zunächst skeptisch und von der Rolle nicht sehr überzeugt und lehnte sie daher ab. Aber nachdem ihm seine Freundin und seine Agentin überreden konnten, diese einmalige Chance wahrzunehmen, änderte er seine Meinung und sagte schließlich doch zu, die Rolle des Winnetou zu übernehmen.

Am 6. August 1962 begannen die Dreharbeiten zur „KARL MAY“-Verfilmung „DER SCHATZ IM SILBERSEE“. Die Außenaufnahmen zum Film drehte man gleich zu Beginn an den Plitvicer Seen im Dinarischen Karst.

Als Silbersee diente der See Kaluđerovac. Die Schatzhöhle dort ist eine kleine natürliche Höhle, die Innenaufnahmen entstanden im Studio. Die dramatische Schlussszene, als Fred gehängt werden soll, entstand am großen Wasserfall am See Galovac.

Die Indianer des Films wurden von Bewohnern der Ortschaft Plitvička Jezera dargestellt. Die Butler-Farm wurde im Tal von Grobnik (Grobničko polje) in der Nähe der Hafenstadt Rijeka in Kroatien (damaliges Jugoslawien) erbaut.

In der Paklenica-Schlucht (bei Starigrad) entstanden die Westernstadt Tulsa, das Tramp-Lager „El Doro“ und die Aufnahmen im Geistercanyon, der im Film zu sehende Fluss ist der Zrmanja.

Die Dreharbeiten zum "KARL MAY"-Film „DER SCHATZ IM SILBERSEE“ wurden am 1. Oktober 1962 beendet.

Die „KARL MAY“-Verfilmung „DER SCHATZ IM SILBERSEE“ unter der Regie von HARALD REINL wurde ein Hit an den deutschen Kinokassen und spielte bei Produktionskosten in Höhe von 3,5 Millionen DM insgesamt 6,4 Millionen DM ein.

Zudem wurde der „KARL MAY“-Film am 22. Januar 1964 als erster Film mit der „GOLDENEN LEINWAND“ ausgezeichnet, da innerhalb von zwölf Monaten über drei Millionen Besucher den Film in den Kinos gesehen hatten.

Hinzu kam, dass „DER SCHATZ IM SILBERSEE“ am 19. April 1964 auch mit dem „BAMBI“ in der Kategorie „Geschäftlich erfolgreichster Film 1963“ ausgezeichnet wurde.

© by Ingo Löchel



Der Schatz im Silbersee


BRD/Jugoslawien 1962


Stab

Regie: Harald Reinl

Drehbuch: H. G. Petersson

Kamera: Ernst W. Kalinke

Schnitt: Hermann Haller

Musik: Martin Böttcher


Darsteller


Lex Barker als Old Shatterhand

Pierre Brice als Winnetou

Herbert Lom als Colonel Brinkley

Götz George als Fred Engel

Karin Dor als Ellen Patterson

Ralf Wolter als Sam Hawkens

Marianne Hoppe als Mrs. Butler

Eddi Arent als Lord Castlepool

Jan Sid als Patterson

Ilija Ivezić als Hilton

Mirko Boman als Gunstick Uncle

Branko Špoljar als Hartley

Milivoj Stojanović als Knox

Slobodan Dimitrijević als Rollender Donner

Jozo Kovačević als Großer Wolf

Velimir Hitil als Woodward



FSK: Ab 12 Jahren

Laufzeit: 110 Minuten


Deutscher Kinostart: Am 14.Dezember 1962









© by Ingo Löchel - Mehr von Ingo ist im BLACK STONE MAGAZINE (extern) zu lesen. -KJR-

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